(openPR) Auf dem 82. Internationalen Auto-Salon in Genf präsentierte Lamborghini den Prototyp des Aventador J, eine Roadster-Version des erst im vergangenen Jahr vorgestellten Aventadors. Beide Sportwagen sind mit Zündkerzen von NGK Spark Plug Europe ausgestattet, die gleichzeitig als Sensor für die Klopferkennung des Motors fungieren.
Lamborghini wählte NGK Spark Plug Europe als exklusiven Zündkerzen-Lieferanten für den Aventador, der in die Fußstapfen des Murciélago tritt. Im Aventador sowie im Aventador J-Prototyp, der in Genf das Licht der Öffentlichkeit erblickte, arbeitet das gleiche, extrem starke Aggregat: Der 6,5 Liter V12-Motor wartet nur darauf, 700 PS und 690 Nm Drehmoment auf die Straße zu bringen und den Sportwagen in nur 2,9 Sekunden auf 100 km/h zu katapultieren. Trotz dieser beeindruckenden Leistungsdaten - die die des Murciélago sogar um acht Prozent übertreffen - begnügt sich das Fahrzeug mit 20 % weniger Kraftstoff als sein Vorgänger.
Ebenso weit entwickelt wie der Motor muss die Zündkerze sein, um den Verbrauch so niedrig wie möglich zu halten und dennoch Höchstleistung zu garantieren. Deshalb entwickelte NGK für den Aventador die LMAR9AP8J Zündkerze. Sie verfügt über zwei Masseelektroden sowie eine Mittelelektrode mit einem lasergeschweißten Platin-Ring. Dank des Edelmetalls bleibt die Mittelelektrode trotz härtester Betriebsbedingungen wie extremer Hitze und hohem Druck nahezu resistent gegen Heißgas-Korrosion und Funkenerosion. Zudem wurde sie mit einem langen, schmalen 26,5 mm M10-Gewinde (Hex 14mm) ausgestattet. Diese Bauweise lässt im Zylinderkopf mehr Raum für Kühlkanäle und verbessert in diesem kritischen Bereich die Wärmeableitung.
Neben diesen Eigenschaften nimmt die LMAR9AP8J eine zusätzliche Funktion von höchster Bedeutung für den Motor ein: Sie fungiert als Sensor für die Klopferkennung. Hierzu ist die Mittelelektrode mit einer unabhängigen Steuereinheit verbunden, die Ionenströme zwischen den Elektroden misst. Da sich das Ionenstromsignal proportional zum Brennraumdruck verhält, lässt sich daraus mit Hilfe der entsprechenden Analyse ein genaues Bild der Verbrennungsqualität ableiten: Die Motorsteuerung erkennt bereits frühe Phasen von Zündaussetzern und klopfender Verbrennung und kann entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen.












