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Zu teuer: Wohin mit den Senioren?

17.04.201215:53 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Zu teuer: Wohin mit den Senioren?

(openPR) Der demografische Wandel in Deutschland stellt die gesamte Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Schon heute kommen über 2,5 Millionen Senioren nicht ohne fremde Hilfe aus. Immer mehr Betroffene setzen bei der Versorgung im Alltag auf haushaltsnahe Dienstleistungen durch Betreuungskräfte aus Osteuropa.



Essen. Immer mehr Menschen werden in Zukunft auf fremde Hilfe angewiesen sein. Veränderte Familienstrukturen führen dazu, dass einerseits die Anzahl der Einpersonenhaushalte steigt und andererseits Angehörige immer seltener die Versorgung und Pflege der eigenen Eltern übernehmen können. Betrachtet man die klassische Zielgruppe der Angehörigen zwischen 40 und 60 Jahren, müsste sich rein rechnerisch etwa jeder dritte Bundesbürger fragen, wie ein Angehöriger im Alter versorgt wird. „In Anbetracht einer alternden Gesellschaft wird insbesondere die Nachfrage nach bedürfnisorientierten und bezahlbaren Lösungen stark steigen, die zum Erhalt der Lebensqualität im Alter beitragen“, so Przemyslaw Magnuszewski, Geschäftsführer der Promedica24, europäischer Marktführer für Betreuungsdienstleistungen in Privathaushalten sowie in der Vermittlung von medizinischem Pflegepersonal aus Mittel- und Osteuropa. „Dabei müssen Privathaushalte für die Versorgung im Alter tendenziell immer tiefer in die eigene Tasche greifen, auch weil immer weniger Beitragszahler auf mehr Leistungsempfänger kommen.“ Ungeachtet der Finanzierbarkeit reichen bestehende Modelle wie die Unterbringung im Altenheim heute schon nicht mehr aus. Bis 2020 gehen Experten von einem zusätzlichen Bedarf von 3.000 Pflegeimmobilien aus. Dabei wünschen sich die meisten Menschen ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben im Alter – und das in den eigenen vier Wänden. Laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) würde sich etwa jeder Zweite selbst bei Hilfs- oder Pflegebedürftigkeit für das vertraute Umfeld entscheiden, unterstützt von externen Pflegekräften.

Zu Hause liegt die Zukunft

Eine Lücke bei der kostengünstigen Betreuung und Versorgung zu Hause füllen heute Betreuungs- und Haushaltshilfen aus Osteuropa. Mit ihrer Hilfe kann eine stationäre Unterbringung oftmals vermieden oder zumindest hinausgezögert werden. Rund 5.000 Kräfte mit den unterschiedlichsten Qualifikationen umfasst die Personalmanagement-Datenbank von Promedica24. Sie können innerhalb von mindestens sieben Arbeitstagen nach Vertragsunterzeichnung – in dringenden Fällen auch früher – ihre Arbeit in Deutschland antreten. Vermittelt werden sie in Deutschland von regionalen Vertriebspartnern. „Angehörige suchen vor allem eine Entlastung im Alltag und die Sicherheit, dass im Notfall auch Nachts jemand da ist, der Hilfe holen kann“, so Magnuszewski von Promedica24. „Neben der Hilfe im Haushalt und bei der Körperpflege spielt auch der Schutz vor Einsamkeit eine große Rolle. Die menschliche Betreuung fördert die geistige Ansprache, sie ermöglicht Aktivitäten im Alltag und damit auch die aktive Teilnahme am Leben – trotz altersbedingter Einschränkungen.“

Qualität bestimmt die Wahl des Anbieters

Laut einer repräsentativen Studie von immowelt.de wären 43 % der Deutschen bereit, für die Pflege ihrer Angehörigen eine ausländische Pflegekraft ins Haus zu holen. „Dass es Promedica24 gelingt, einen perfekten und bezahlbaren Service zu bieten, zeigt unsere Kundenzufriedenheit von 93 Prozent“, erklärt Magnuszewski. „Insbesondere im Hinblick auf die steigende Anzahl an Single-Haushalten unter der älteren Bevölkerung, bietet unser Service noch viel Potenzial. Mit der weiteren Entwicklung unserer Vertriebsstrukturen und Personalvermittlung könnte bis Ende 2015 die Zahl der durch Promedica24 betreuten Menschen in Deutschland bei rund 5.000 liegen.“

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