(openPR) Gundula Gause: „Die Aktion erreicht Eltern direkt vor Ort“
Berlin, 16. April 2012: Häufig müssen Eltern Entscheidungen zur Medienerziehung ihrer Kinder treffen: Was mache ich, wenn meine Tochter vor dem Schlafengehen den Computer nicht ausschalten möchte? Und was, wenn mein Sohn beim gemeinsamen Abendessen ständig am simsen ist? Über die SCHAU HIN! Fragetasche können Eltern solche alltäglichen Fragen jetzt stellen und erhalten Antwort vom SCHAU HIN! Mediencoach. Die Aktion startet heute auf dem 17. Deutschen Präventionstag in München. Danach tourt sie weiter durch Deutschland.
Die Fragetasche wird in verschiedenen Städten Deutschlands an zentralen Orten stehen und mit zwei Metern Höhe nicht zu übersehen sein. Ob beim Einkaufen, Spazieren gehen oder beim Familienausflug - Eltern haben die Möglichkeit, vor Ort ihre alltäglichen Fragen zur Medienerziehung zu stellen. Dazu müssen sie nur einen Vordruck ausfüllen und in die Fragetasche werfen. SCHAU HIN! Mediencoach Kristin Langer antwortet Eltern per E-Mail und gibt konkrete Tipps zur Medienerziehung.
„Mit der Fragetasche holt die Initiative SCHAU HIN! Eltern direkt im Alltag ab. Sie können ihre konkrete Frage zur Medienerziehung vor Ort stellen und bekommen auf ihre persönliche Familiensituation bezogene Tipps unseres SCHAU HIN! Mediencoaches“, betont ZDF Moderatorin und SCHAU HIN! Botschafterin Gundula Gause.
Zum ersten Mal präsentiert wird die Fragetasche auf dem heute beginnenden Deutschen Präventionstag im Münchener Congress Centrum.
Anschließend zieht die Aktion weiter und holt Elternfragen in folgenden Städten ab:
- Hamburg, Rahlstedt Arcaden, 23.- 28.04.2012
- Berlin, Neukölln Arcaden, 30.04.- 05.05.2012
- Berlin, Spandau Arcaden, 07.- 12.05.2012
- Dresden, KaufPark, 14.- 19.05.2012
- Leipzig, Paunsdorf Center, 21.- 26.05.2012
- Hannover Garbsen, Shopping Plaza, 29.05. - 02.06.2012
Eltern, die der Fragetasche nicht persönlich begegnen, können unter www.schau-hin.info ihre Fragen an SCHAU HIN! Mediencoach Kristin Langer stellen.
Drei Beispiele für Elternfragen - „Was mach‘ ich, wenn...
1)… sich meine Kinder ein modernes Handy, ein Smartphone zum Geburtstag wünschen?“
Tipp SCHAU HIN!
Viele Kinder finden Smartphones schick und hätten gern eins. Lassen Sie für Kinder den Internetzugang sperren. So können Sie verhindern, dass sie Internetseiten mit nicht kindgerechten Inhalten aufrufen. Treffen Sie vorab klare Vereinbarungen, was Ihr Kind mit dem Smartphone machen, und was das kosten darf. Eltern sollten sich generell die Frage stellen, ob ihr Kind ein Handy braucht und wozu. Wenn Kinder unterwegs sind, geben Handys Sicherheit. Geschieht etwas Unerwartetes, können sie zu Hause nachfragen, was sie in dieser Situation machen sollen.
2)... es vor dem Schlafengehen Streit gibt, wann der Fernseher ausgeschaltet wird?
Tipp SCHAU HIN!
Kein Fernsehen direkt vor dem zu Bett gehen – gerade die jüngeren Kinder bleiben dann durch die Bild- und Tonreize zu aufgedreht. Eltern sollten zum Abschluss des Tages einen festen Ablauf schaffen, bei dem der Fernseher keine Rolle spielt. Das kann das Vorlesen, das Erzählen über die Erlebnisse des Tages oder eine Hörgeschichte sein. Kinder freuen sich auf solche Rituale und akzeptieren dann auch leichter, dass der Fernseher ausgeschaltet wird.
3)…wenn mein Kind täglich viel zu lange im Internet surft?“
Tipp SCHAU HIN!
Das Abschalten des Internets ist keine Lösung. Aber es ist gut, wenn Eltern ihren Standpunkt durchsetzen. Eine mögliche Alternative wäre es, den Computer nur dann zur Verfügung zu stellen, wenn die Eltern zu Hause sind und nachvollziehen können, wie lange die Kinder vor dem Bildschirm sitzen. Das sollte aber nur eine Lösung für eine begrenzte Zeit sein. Eltern sollten sich mit ihren Kindern über die Nutzungszeiten fürs Internet auseinandersetzen und sinnvolle Regeln vereinbaren. Das gibt ihnen die Möglichkeit, ihren Kindern zu zeigen, dass sie ihnen vertrauen.










