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Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs: Welche Erfahrungen gibt es?

(openPR) Die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs stand mehrere Jahre im Zentrum einer hitzigen Debatte quer durch alle gesellschaftlichen Gruppen. In Deutschland und international sind die beiden vorhandenen Impfstoffe seit rund 5 Jahren im Einsatz, Studien dazu gibt es seit rund 10 Jahren. Was ist aus den ursprünglichen Bedenken geworden?

In den vergangenen 10 Jahren sind weltweit mehr als 100 Millionen Dosen Impfstoff gegen Humane Papillomaviren (HPV) verimpft worden. Keine der Sicherheitsbedenken von damals hat sich bestätigt. Einzig Cellulitis an der Einstichstelle hat sich als bisher unbekannte mögliche Nebenwirkung bei einem der beiden Impfstoffe herausgestellt. Sie ist jedoch so selten, dass noch keine Häufigkeit dazu angegeben werden kann.

Auch der Vorwurf, geimpfte Heranwachsende würden sich leichtfertiger verhalten, hat sich nicht bestätigt. Eine Studie in den USA ergab, dass diese Mädchen nicht häufiger sexuell aktiv waren als ungeimpfte Gleichaltrige. Sie benutzten sogar häufiger ein Kondom als ungeimpfte.   

Bezweifelt wurde auch, ob die Impfstoffe überhaupt wirksam sind. Für einen der beiden Impfstoffe liegen über 9,4 Jahre Studiendaten vor, für den anderen knapp 7 Jahre: Die Schutzwirkung blieb bestehen. In Australien wurde sogar schon nach 4 Jahren Impfprogramm ein leichter Rückgang der Zervixkarzinome beobachtet. Da sich dieser Krebs über viele Jahre entwickelt, ist diese Beobachtung erstaunlich.

Die Erfahrungen mit der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs haben also gezeigt, dass die Impfung wirksam und sicher ist und langfristig schützt. In Deutschland wird sie allen Mädchen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren empfohlen und von den Krankenkassen erstattet.

Ausführliche Informationen zu diesen Themen finden Sie auch auf www.gesundes-kind.de unter „Impfberatung“ und "Newsletter". Wenn Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt/Ihre Ärztin oder direkt an das Gesundes-Kind-Ärzteteam: www.gesundes-kind.de/faq/expertenrat.jsp

Copyright: Nachdruck nur unverändert unter Angabe der Quelle www.gesundes-kind.de erlaubt.

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