(openPR) Die Japaner nennen die Atombombe von Hiroshima auch die "christliche Bombe"? Diese Aussage überraschte mich und gab Anlass, die Sache näher zu untersuchen. Diese Äußerung geht auf den am 27. April 1999 in Wedel verstorbenen Pastor i.R. Konrad Lübbert zurück, der um 1985 schrieb: "Manche Japaner nennen noch heute die Atombombe die "christliche" Bombe, weil sie von Christen entwickelt, von Christen gutgeheißen und von Christen eingesetzt wurde."
Peter Bürger, ein Friedensaktivist, übernahm in seinem Buch "Hiroshima, der Krieg und die Christen", erschienen 2005 im Asphalt Verlag (ISBN 3-9807400-7-2) übernahm diese Aussage in seinem Buch (Seite 66) und schon fand diese Aussage mit schon nahezu grotesk anmutenden Begründungen Einzug in Wikipedia.
Eine solche Aussage einem für seine Toleranz in Religionsfagen bekannten Land und seinen Menschen zuzuschreiben, fand ich sehr bedauerlich. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass die Japaner solche Äußerungen tatsächlich getätigt haben sollen.
Auch während meiner Zeit in Japan hatte ich nie von einem derartigen Bezug oder einer Alternativ-Bezeichnung der Hiroshima-Bombe als "christliche Bombe" gehört.
http://blog.budoten.com/hiroshima-und-die-christliche-bombe










