(openPR) Verbraucherschützer registrieren so viele Beschwerden über private Krankenversicherungen wie seit Jahren nicht – Beiträge für Privatpatienten sind offenbar stärker gestiegen als gedacht, teils bis zu 60 Prozent.
Nach einer Erhebung der Verbraucherzentralen werden Privatpatienten seit Anfang des Jahres stärker zur Kasse gebeten, als bisher angenommen. Laut Bundesvorsitzenden Gerd Billen wird ein eklatanter Anstieg der Prämien verzeichnet, eine ganze Reihe von Beitragszahlern in der privaten Krankenversicherung (PKV) sei inzwischen sogar mit ihren Zahlungen überfordert. Die Verbraucherschützer beklagen eine Flut von Beschwerden, so viele wie seit 1994 nicht mehr.
Unterschied GKV und PKV
Private und gesetzliche Krankenversicherung unterliegen unterschiedlichen Systemen und Marktregeln. Das wirkt sich etwa bei den Beitragssteigerungen aus. „Zum 1. Januar 2012 erhöhten private Krankenversicherer wie bereits befürchtet ihre Beiträge wieder teils drastisch. Nachweislich wachsen die Beiträge um durchschnittlich sechs Prozent pro Jahr. Vereinzelt gab es Steigerungen um ein Vielfaches davon, im Einzelfall um bis zu 60 Prozent“, weiß Joachim Wichelhaus, Vorstand der BERGISCHEN. Experten führen dies auf Fehlkalkulationen der Privatversicherer zurück. Der Verband der privaten Krankenversicherer bestätigt, dass nach einer Untersuchung des Analysehauses Morgen & Morgen 2012 mehr als 50 Prozent der PKV-Versicherten mehr bezahlen müssen.
Auch versicherte Leistungen können in der PKV teuer werden: Vergleichweise günstig sind meist nur „Basismodule“, die deutlich weniger Leistungen umfassen als die GKV. Wer Vorerkrankungen hat, oder sich gegen zusätzliche Risiken schützen möchte, zahlt oft kräftig drauf. Tarifwechsel sind meist nur nach erfolgreicher Gesundheitsprüfung machbar. Und im Alter steigen die Beiträge in der PKV weiter, weil das Prinzip der Solidargemeinschaft dort keine Gültigkeit hat, sondern das Kapitaldeckungsverfahren im Einzelfall (Individualprinzip).
Gute Gründe für die GKV
Für einen auch im Alter bezahlbaren Rundumschutz empfiehlt Joachim Wichelhaus deshalb eine Kombination aus gesetzlichem Versicherungsschutz, ergänzt um sinnvolle private Zusatzversicherungen. „Anders als in der PKV können solche Ergänzungstarife binnen weniger Monate vom Kunden einfach gekündigt werden. So bleibt die Versorgung individuell und flexibel.“ Versicherte der BERGISCHEN profitieren von Extras im Wert von mehr als 1.000,00 Euro jährlich, garantierter Zusatzbeitragsfreiheit bis mindestens 31. Dezember 2013 und einer ausgezeichneten, prämierten Servicequalität.
Ein Vergleich sowohl von privaten als auch gesetzlichen Versicherern mit der BERGISCHEN lohne sich daher auf jeden Fall. Auskünfte gibt es unter Telefon 0212 2262-360 oder online: www.die-bergische-kk.de.







