(openPR) Erst kürzlich konnte die Kieler Polizei die Festnahme zweier stadtbekannter Sprayer vermelden. Die beiden Männer hatten zuvor zahlreiche Häuserwände mit ihren Erkennungszeichen, den sogenannten Tags, großflächig besprüht.
Vor dem Hintergrund, dass nach Schätzung des Städte- und Gemeindebundes die jährlichen
Schäden durch Graffiti in Deutschland bis zu 400 Millionen € betragen, wird die Brisanz des Themas deutlich. „Viele Hausbesitzer wissen gar nicht, dass man dieses Risiko versichern kann“, sagt Wolfgang Kallmeier, Geschäftsführer der Kieler nordias GmbH Versicherungsmakler. Er führt aus: „Im Rahmen einer Wohngebäudepolice können die Schäden, sprich die Kosten für das fachmännische Beseitigen, mit abgedeckt werden.“ In den entsprechenden Bedingungswerken sei der Graffitischaden in der Regel unter dem Oberbegriff Vandalismus zu finden. „Der Versicherungsnehmer sollte allerdings wissen, dass für Graffitischäden Entschädigungsgrenzen gelten können“, so Kallmeier.







