(openPR) Entweder hat Halle an der Saale für Privatanleger überhaupt kein Image oder schlichtweg ein miserables.
Es scheint, als sei es das mustergültige Symbol für Arbeitslosigkeit, Überalterung, Wohnungsleerstand und Städteumbau Ost. Dabei ist es um die geheime Hauptstadt Sachsen-Anhalts viel besser bestellt, als mancher zunächst annehmen mag. Hier kommen einige wohnungswirtschaftlich relevante Kennzahlen.
Entgegen der allgemeinen Vermutung ist die Entwicklung des Bevölkerungsstandes für die Nachfrageseite des Wohnungsmarktes erst auf den zweiten Blick relevant. Das Argument der sinkenden Bevölkerungszahlen zieht nicht. Wesentlich bedeutsamer sind Haushaltskennzahlen. Denn Wohnungen werden von Haushalten nachgefragt und nicht von Einwohnern.
Durch die Verkleinerung der Haushalte (Singlehaushalte), den gestiegenen Wohnflächenbedarf pro Kopf und den Trend zur kleinen Zweitwohnung, steigt der Bedarf an Wohnungen. Nach Angaben des Amts für Bürgerservice der Stadt Halle ist die Zahl der Haushalte seit 2006 um etwa 2200 gewachsen. Das entspricht im Durchschnitt 450 neuen Haushalten pro Jahr. Oder mit anderen Worten: 450 Wohnungen mehr, die jedes Jahr nachgefragt werden.
Demgegenüber stehen auf der Angebotsseite aktuelle Wohnungsbestände, Leerstand und die Anzahl der Neuerrichtungen: Seit 2006 wurden etwa 4200 Wohnungen abgerissen. Das entspricht 840 Wohnungsabgängen pro Jahr. Der Bestand in Wohngebäuden (außer Wohnheime) ist in den letzten fünf deshalb Jahren um 1400 Einheiten gesunken weil es Wohnungszugänge durch neu errichtete Wohngebäude kaum gibt. Mit insgesamt fast 13 % ist der Wohnungsleerstand in ganz Halle immer noch hoch. Doch in den beliebten Wohngegenden wird Wohnraum knapp. Etwa im Paulusviertel und der südlichen Innenstadt sank die Leerstandsquote bereits um 30 bzw 25 %. Demgegenüber stehen in diesen Vierteln nur sechs erteilte Baugenehmigungen in 2010.
Dass sich Halle an der Saale für Kapitalanleger zur Vermietung lohnen kann, hat auch Heiko Schaar, Geschäftsführer der ISIhome Gruppe aus Bebra, erkannt. Er ist einer der wenigen Bauträger, die in Halle investieren und vermarkten. „Wir spüren den Trend, dass Wohngebäude im Einkauf teuer werden. Heute kaufen wir als Bauträger für ca. 30 % mehr ein, als noch vor zwei Jahren“. Dass sich Halle auch für seine Anleger rechnen muss, spürt Schaar in seinen Vermarktungsergebnissen. „Immer mehr Privatanleger wollen in Halle eine Wohnung im Paulusviertel oder nahe der Innenstadt. Und das ist doch nur logisch bei 98 % Vermietungsquote und steigenden Mieten. Unsere Wohnungen haben in den Mietergebnissen die guten Lagen von Leipzig lange eingeholt. Darauf sind wir ziemlich stolz.“ Im April 2012 legt Schaar sein neues Projekt vor. Es trägt den Namen „Streiberhöfe“, benannt nach der Streiberstraße und dem ersten Bürgermeister der Stadt. In zwei denkmalgeschützten Gebäuden entstehen 12 Wohnungen mit gehobenem Standard und Kfz-Stellplätzen im Hof. Die Kaufpreise für das Eigentum werden bei etwa 2.200 € pro qm-Wohnfläche liegen. Die Mieten nach der Fertigstellung bei etwa 6,00 € pro qm. Dabei kommen Käufer außerdem noch in den Genuss der Denkmalabschreibungen. Und das unabhängig davon, ob er Selbstnutzer oder Anleger ist. Der Modernisierungsanteil liegt bei etwa 80 %. Die ISIhome Gruppe macht vor, wie Projektentwicklung für Privatanleger konzipiert sein muss, um perfekt zu funktionieren. Wer einen kritischen Blick auf Zahlen, Daten und Fakten wirft, wird mit wachsenden Märkten belohnt.








