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Mathias Haas: „Die Medizinbranche hat sich bislang nicht um Transparenz gekümmert“

30.03.201212:45 UhrMode, Trends, Lifestyle
Bild: Mathias Haas: „Die Medizinbranche hat sich bislang nicht um Transparenz gekümmert“
Mathias Haas ist Deutschlands einziger TRENDBEOBACHTER und zielorientierter Moderator
Mathias Haas ist Deutschlands einziger TRENDBEOBACHTER und zielorientierter Moderator

(openPR) Neue Trends, der demographische Wandel und ein neues Kostenbewusstsein setzen Pharmaunternehmen, Hersteller und Politik unter Druck



Stuttgart / Berlin. Deutschlands einziger Trendbeobachter Mathias Haas befasst sich jetzt auch mit den Themen Medizin und Gesundheit. Er stellt fest, dass die Branche insgesamt vor großen Herausforderungen steht und Megatrends der letzten Jahre verschlafen hat. Demographie und das neue Anspruchsdenken von Patienten und Verbrauchern werden zukünftig neue Kommunikationswege fordern.

„Die Hersteller von Arzneimitteln und medizinisch-technischen Produkten sind bislang Transparenz nicht gewöhnt. Da war es egal, was drin war und wo bestimmte Materialien herkommen“, stellt Haas kritisch fest. Heute seien Patienten und Konsumenten informierter, mündiger und manchmal sogar schneller als die Gesundheitswirtschaft. „Die wollen heute alles wissen“, so der Trendbeobachter. Und Dank Facebook, Twitter, Path und Co. komme auch alles an die Öffentlichkeit. Der Druck auf Pharma- und Produktionsunternehmen steige, weil die Welt um sie herum deutlich transparenter werde. Um dies zu belegen nennt er ein Beispiel: „Der Patient kann heute schon vom Krankenbett aus subjektiv-wertende Transparenz herstellen, beispielsweise mit der App ‚Bambuser‘, ein Video-Live-Broadcasting“.

Die Gesellschaft wolle heute alles wissen – und das (Halb)wissen sei ja auch immer und überall medial verfügbar. Leider aber oft nicht durch die Produzenten und Unternehmen, sondern durch Erfahrungsberichte, Patientenverbände und interessierte Verbraucher. „Das wird für die Medizinbranche eine große Herausforderung.“ Stoffhysterie, Standardwerke wie das klinische Wörterbuch „Pschyrembel“ und „Bittere Pillen“ in jedem privaten Bücherregal und die Nachvollziehbarkeit der Herkunft sämtlicher Bauteile des neuesten Herzkatheters werden immer mehr Fragen aufwerfen. „Die Menschen werden kritischer und nicht mehr alles hinnehmen – auch wenn es sogar gut und richtig für sie ist“, beschreibt Haas den Megatrend.

Der Aufruf, dass Pharmaunternehmen und Produzenten nicht nur mit ihren eigentlichen Kunden, also den Ärzten, sprechen sollten, sondern auch mit Patienten, sei unlängst in der Welt. Viele Ärzte, einst Halbgötter in Weiß, befürworteten dies sogar, weil dadurch verordnete Behandlungsmethoden besser angenommen werden könnten. Information gewinne auch hier an Wert – in einer Zeit, in der selbst Blutzucker-Messmodule ergänzend zum iPhone bei einer namhaften Handelskette für unter 100,- EUR verkauft werden – ohne ergänzende Anwender-Informationen.

Die Branche werde ihr Kommunikationsverhalten ändern müssen und neue Wege der Transparenz und Information beschreiten. Doch das sei nur eine Seite der Medaille. In einer alternden Gesellschaft, in der Wirtschaftlichkeit mehr denn je Thema sei, müsse man sich auch fragen, „ob am Ende die Bilanz noch stimmt“. Hier sei die Politik gefordert, Antworten zu finden: in medizinischer, wirtschaftlicher und ethischer Hinsicht. Die Frage, ob eine 95-Jährige noch einen neuen Herzschrittmacher für über 10.000 Euro brauche oder ein ohnehin bettlägeriger eine neue Hüfte bekommen darf, werde gestellt – offen oder verdeckt. „Auch wenn es zunächst wie ein politischer Tabubruch wirkt“, so Haas, es entstehe doch ein Schwelbrand zwischen zahlenden Jungen und vermeintlich „nur nehmenden“ Alten. Und das in einem Klima, in dem sich die Jungen zahlen- und demokratietechnisch immer mehr unterrepräsentiert fühlen, weil Wahlen mehr und mehr von Alten entschieden werden.

Es gebe, stellt Mathias Haas fest, neben dem Wunsch nach ungefilterter Information auch ein neues Kostenbewusstsein. Die Menschen seien heute kritischer. Die alten Ansätze „das wird von der Solidargemeinschaft schon gezahlt“ und „das muss sich ein reiches Land wie Deutschland einfach leisten“ funktionieren nicht mehr unwidersprochen. „Die wissen heute, dass sie das Ende selbst zahlen“, stellt er fest. Der Diskurs der Zukunft könnte sehr viele politische Entscheider und in der Medizinbranche überraschen, obwohl dieser Megatrend heute schon deutlich erkennbar sei.

Weitere Informationen zum Thema Megatrends und über Deutschlands einzigen Trendbeobachter Mathias Haas sowie über seine verschiedenen Themen, Projekte und Vortragstermine gibt es auch unter www.trendbeobachter.de.

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