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Tierausbeutung ist kein Kulturgut

27.03.201209:07 UhrVereine & Verbände
Bild: Tierausbeutung ist kein Kulturgut

(openPR) Proteste gegen Tierhaltung im Circus Probst in Darmstadt

Von Mittwoch bis Sonntag diese Woche werden täglich Tierrechtlerinnen und Tierrechtler auf dem Darmstädter Messplatz, wo in dieser Zeit der Circus Probst gastiert, anzutreffen sein. Aus Sicht der Aktiven ist die Haltung und Zurschaustellung von Tieren in Zirkusbetrieben längst nicht mehr zeitgemäß und sollte dringend verboten werden.



Aktuell reisen in Deutschland 200-300 Wanderzirkusse mit Tieren im Programm von Stadt zu Stadt. Meist nur wenige Tage an einem Standort und dann geht’s weiter in die nächste Stadt. Die Gastspielorte sind oft Schotterplätze, auf denen dann die Unterkünfte der Tiere aufgebaut werden. Dass eine artgerechte oder auch nur bedürfnisgerechte Unterbringung der Tiere, die oft ganz anderes Klima als in Deutschland gewohnt sind, überhaupt nicht möglich sein kann, ist auf den ersten Blick zu erkennen. Dennoch halten die meisten Zirkusse vehement an den Tierdarbietungen fest.

Die Politik hat sich in den letzten 10 Jahren mehrfach gegen die Haltung von Tieren in Zirkusbetrieben ausgesprochen, jedoch hat sich in Deutschland nichts an den Haltungsbedingungen in Zirkussen verändert. Griechenland hat die Haltung von Tieren in Zirkussen mittlerweile komplett verboten und die Haltung von „Wildtieren“ ist mittlerweile in mehreren europäischen Ländern verboten. Deutschland hinkt in diesem Punkt, wie auch in vielen weiteren Tierrechtsaspekten, den anderen Ländern in Europa hinterher.

„Wir tun immer so, als hätten wir hier in Deutschland ein sehr fortschrittliches Tierschutzgesetz. Letztendlich sind wir in Europa hinter dem Mittelfeld und haben nur die profitable Ausbeutung der Tiere gut geregelt, aber nicht im Sinne der Tiere, sondern im Sinne der Tierausbeuter“, so Heiko Weber von der Tierrechtsorganisation Save Animals.

Tierrechtlerinnen und Tierrechtler sind der Auffassung, dass Tiere ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit haben und wir Menschen nicht das Recht haben die Tiere für unsere Zwecke auszubeuten. Kein Tier, egal ob es ein sogenanntes Wildtier oder ein Haustier ist, kann in einem Wanderzirkus seinen Grundbedürfnissen nachkommen. Zirkusse können auch ohne Tiernummern erfolgreich sein. Große Zirkusse wie Flic Flac, der Cirque du Soleil und der Chinesische Nationalzirkus zeigen, dass es auch anders geht. Sogar spezielle Weihnachtzirkusse, z.B. der Da Capo in Darmstadt, sind auch ohne Tiernummern sehr erfolgreich.

Die Tierrechtsorganisation Save Animals und weitere Aktive aus anderen Organisationen werden an folgenden Terminen im Vorfeld der Zirkusvorstellungen auf dem Messplatz protestieren:

Mittwoch, 28.3. : 15.00-16.00 Uhr + 18.30-19.30 Uhr
Donnerstag, 29.3. : 18.30-19.30 Uhr
Freitag, 30.3. : 15.00-16.00 Uhr + 18.30-19.30 Uhr
Samstag, 31.3. : 15.00-16.00 Uhr + 18.30-19.30 Uhr
Sonntag, 1.4. : 15.00-16.00 Uhr

Tierrechtlerinnen und Tierrechtler fordern die grundsätzliche Abschaffung von Tierausbeutung, was der wesentliche Unterschied zum Tierschutz ist – der die Tierausbeutung nur regulieren möchte. Die Aktiven bei den Protesten vor Circus Probst fordern, dass Tiere grundsätzlich nicht mehr in Zirkussen gehalten und zur Schau gestellt werden sollen, egal welche Tierart und egal wie groß ihre Käfige sind.

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