(openPR) München/Zorneding, 19. März 2012 - Nach einer Forderung der EU-Kommission soll die steigende Lebenserwartung automatisch zu einem späteren Renteneintritt - zum Beispiel erst mit 72 Jahren - führen. Journalist Klaus Rimpel von der tz schreibt in seinem Kommentar: „Das kann nicht funktionieren. Wie die Rente mit 67 wird auch dieser EU-Plan auf eine weitere allgemeine Rentenkürzung hinauslaufen.“ Besonders prekär finde ich als Versicherungsspezialistin die Situation für die Arbeitnehmer, die unfreiwillig vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden und damit noch länger auf ihre Rente warten müssen.
Fakt ist, dass von den heute 20-Jährigen nach einer Analyse der Versicherungsmathematiker der Deutschen Aktuarvereinigung fast jeder Zweite aus gesundheitlichen Gründen vor dem Rentenbeginn aus dem Berufsleben ausscheiden wird. Schutz könnte eine Berufsunfähigkeitsversicherungspolice bieten, aber nur jeder zehnte Deutsche über 14 Jahren hat so eine Versicherung.
Deshalb rät Michael Wortberg von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz im aktuellen Ökotest Ratgeber „Rente, Geld, Versicherungen“: „Eine entsprechende Police sollte jeder haben. Sie ist - zumindest in jungen Jahren - weit wichtiger als die private Altersvorsorge“. Der Abschluss im möglichst jungen und gesunden „Zustand“ führt meist zu einem Vertrag ohne Risikozuschläge.
Ein weiterer Tipp: Achten Sie bei Ihrer privaten Lebens- und Rentenversicherung darauf, dass die Versicherung auch im Fall der Berufsunfähigkeit automatisch weiterläuft. Damit ist sichergestellt, dass die ursprünglich geplante Rente im Alter erreicht wird.












