openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Diskussion um eine längere Lebensarbeitszeit - Rente mit 69

06.11.201909:10 UhrVereine & Verbände

(openPR) Erst die Rente mit 67, künftig mit 69 Jahren? Ein aktueller Diskussionsbeitrag der Deutschen Bundesbank bewegt und erhitzt die Gemüter. Kein Wunder, denn der professionell-nüchternen Betrachtung von demografischer Entwicklung und medizinischem Fortschritt in Deutschland stehen Menschen gegenüber, die wegen ihrer berufsbedingt hohen körperlichen Belastungen den Job häufig schon viel früher an den Nagel hängen müssen.


„Die Rente ist sicher“, so warb die Politik bereits vor vielen Jahren bei den Bürgern um Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung. Deren System wurde über die Jahrzehnte durch große und kleine Maßnahmen reformiert, um wahlweise zukunftsfest zu bleiben oder zu werden. Grundsätzlich wurde dieses Ziel erreicht, allerdings um den Preis eines teils deutlich sinkenden Rentenniveaus. Maßnahmen wie der Auf- bzw. Ausbau staatlich geförderter Altersvorsorge sollen den Betroffenen Möglichkeiten bieten, finanziell gegenzusteuern.
Abseits der emotional geführten Debatten kann unstrittig festgehalten werden, dass längerer Lebenserwartung und medizinischem Fortschritt zum Trotz die Arbeitsbelastung Berufstätiger über praktisch alle Branchen hinweg deutlich zugenommen hat. Steigende Krankenstände und Bewilligungen von gesetzlicher Erwerbsminderungs- bzw. privater Berufsunfähigkeitsrenten können als Indizien herangezogen werden und liefern Meinungsgegnern der Bundesbankstudie Munition.
„Gute Mitarbeiter sind und bleiben die wichtigste Ressource in vielen Unternehmen, erst recht an Hochtechnologie-Standorten wie Deutschland“, so Dorothée Remmler-Bellen, Vorstand beim Berufsverband der Präventologinnen und Präventologen in Berlin. „Sinnvolle Investitionen in die Gesundheit und das Wohlbefinden ihres Humankapitals können Betrieben helfen, ihre Mitarbeiter nicht nur gesund, sondern auch zufrieden und langfristig im Unternehmen zu halten“. Denn inzwischen geht es verantwortungsbewussten Arbeitgebern nicht mehr ausschließlich um die Reduzierung von Fehlzeiten. Sondern auch darum, Mitarbeitern Arbeits- und damit letztlich Lebensqualität zu ermöglichen. Pluspunkte sind dabei ein gutes, die Zufriedenheit am Arbeitsplatz beförderndes Betriebsklima sowie eine wertschätzende Unternehmensführung, die attraktive Arbeitsbedingungen schafft und gesundheitsbewusstes Verhalten ihrer Mitarbeiter aktiv fördert. „Unternehmer, die hier langfristig erfolgreich sein wollen, holen sich mit einer Betriebspräventologin oder einem Betriebspräventologen die Expertise direkt in die Firma“, empfiehlt Remmler-Bellen. „Eine enge Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung kann dabei beschleunigend wirken. Etwa wenn es darum geht, belastende Arbeitsprozesse alters- bzw. gesundheitsgerecht zu strukturieren oder ein zugeschnittenes Sportangebot zu entwickeln, das idealerweise in den (Berufs)alltag integriert werden kann“. Gesunde und zufriedene Mitarbeiter liefern Arbeitgebern messbare Mehrwerte – womöglich irgendwann bis zu ihrem 69. Lebensjahr.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1066646
 432

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Diskussion um eine längere Lebensarbeitszeit - Rente mit 69“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Berufsverband der Präventologen e.V.

Das Virus, die Menschen und das Leben.
Das Virus, die Menschen und das Leben.
Die Bedeutung der Corona Pandemie für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft Ellis Huber, 09.11.2020 Mehr als zwei Millionen Todesfälle durch Covid-19, über 80 Millionen gemessene Infektionen mit dem Sars-Cov-2 Virus und über 800 Millionen real infizierte Menschen sind weltweit bis zum Jahresende 2020 durchaus im Bereich des Möglichen. Die Corona Pandemie übertrifft mit ihrer Wirkung die meisten einzelnen Seuchen der letzten hundert Jahre. Nur die Spanische Grippe von 1918-20 war schlimmer und die Tuberkulose tötet gegenwärtig immer noch mehr M…
Das Virus, die Menschen und das Leben
Das Virus, die Menschen und das Leben
Das Corona Virus im Vergleich zur alltäglichen Gesundheitsversorgung, Dr. med. Ellis Huber, 27.3.2020 „Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm“, sagt der Gesundheitsminister und „wir werden nicht verhungern“ spricht die Landwirtschaftsministerin. Am 26. März hat die Zahl der nachweislich infizierten Personen um fast 6.000 zugenommen und es starben an diesem Tag 56 Menschen an den Folgen der COVID-19 Erkrankungen. Unklar ist weiterhin, wie verbreitet das Corona Virus in der Bevölkerung tatsächlich ist, da Personen ohne Symptome nicht getestet wer…

Das könnte Sie auch interessieren:

Neue Frührente im Gespräch
Neue Frührente im Gespräch
… zurückzugewinnen. Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) fürchte allerdings, dass die neue Diskussion über Frühverrentung die Signalwirkung der Rentenreform für eine längere Lebensarbeitszeit konterkariere. Für den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) http://www.dihk.de steht fest: Weiterbildung für die Generation 50 plus ist viel besser …
direct/ Hamburg-Mannheimer: Rente ab 67 - ERGO-Lebensversicherer bieten individuelle Produktlösungen für Unternehmen
direct/ Hamburg-Mannheimer: Rente ab 67 - ERGO-Lebensversicherer bieten individuelle Produktlösungen für Unternehmen
Düsseldorf, 10. Februar 2006. Die Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG und die Victoria Lebensversicherung AG bieten ab dem 1. April 2006 eine Produktlösung für die Verkürzung der Lebensarbeitszeit an. Die Anhebung des Renteneintrittsalters in Deutschland von 65 auf 67 Jahre wird im Rahmen der Reform der gesetzlichen Rente immer wahrscheinlicher. Gesetzliche …
GdP fordert Einlösung der Wahlversprechen zur Senkung des Pensionsalters für polizeiliche Kräfte des Zolls
GdP fordert Einlösung der Wahlversprechen zur Senkung des Pensionsalters für polizeiliche Kräfte des Zolls
… Anhebung des Rentenalters bekräftigt die Gewerkschaft der Polizei – Bezirksgruppe Zoll (Bundesfinanzpolizei) erneut mit Nachdruck die Forderung nach einer Senkung der Lebensarbeitszeit für die polizeilichen Kräfte in den Kontroll-, Fahndungs- und Ermittlungsbereichen des Zolls. Die hohen physischen und psychischen Belastungen des Vollzugsdienstes ermöglichen …
Wer will Rente mit 67?
Wer will Rente mit 67?
… Wandel (FZDW) durch. Insgesamt äußerten 30 Prozent aller Befragten die Ansicht, niemand solle länger arbeiten müssen. Acht Prozent sprachen sich für eine verlängerte Lebensarbeitszeit aus. Die übrigen 62 Prozent halten eine Verlängerung für sinnvoll; sie fordern aber Ausnahmen, beispielsweise für gesundheitlich stark belastete Berufsgruppen. Das FZDW …
BAHR / KOLB: FDP startet bundesweite Unterschriften-Aktion: Stoppt die Rente mit 67
BAHR / KOLB: FDP startet bundesweite Unterschriften-Aktion: Stoppt die Rente mit 67
… gesetzlichen Rentenalters auf 67 zu fordern. Für die FDP ist klar: Eine Heraufsetzung des Renteneintrittsalters bringt nichts. Vielmehr muss es darum gehen, die Lebensarbeitszeit allgemein zu verländern. Frühere Einschulung, Abitur nach 12 Jahren, Aussetzung der Wehrpflicht und kürzere Studienzeiten wären Möglichkeiten, die längere Lebensarbeitszeit zu …
Medius Exclusive GmbH hat Erfahrung und Kompetenz in der unabhängigen Finanzberatung
Medius Exclusive GmbH hat Erfahrung und Kompetenz in der unabhängigen Finanzberatung
… Exclusive GmbH als Finanzdienstleister mit Erfahrung weiß, dass für Arbeitnehmer die private Altersvorsorge immer wichtiger wird. Der Grund: Die gesetzliche Rente macht selbst bei einer Lebensarbeitszeit von 45 Jahren nur noch knapp 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens aus. Die Medius Exclusive GmbH weiß auch aus Erfahrung, dass viele Menschen nur …
Wirtschaftsrat unterstützt Forderung nach längerer Lebensarbeitszeit für Beamte
Wirtschaftsrat unterstützt Forderung nach längerer Lebensarbeitszeit für Beamte
Stuttgart. Der Landesverband Baden-Württemberg des Wirtschaftsrates der CDU unterstützt die jüngste Forderung von Finanzminister Willi Stächele nach einer längeren Lebensarbeitszeit für Beamte. Dazu erklärte Dr. Ulrich Zeitel, der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates: „Nachdem bereits bei Angestellten die Rente mit 67 Jahren schrittweise auf Bundesebene …
Rentenalter 69 - mit Vollgas in die Altersarmut
Rentenalter 69 - mit Vollgas in die Altersarmut
… Die Rentner fahren mit Vollgas in die Altersarmut, und am Steuer sitzt die Bundesregierung.“ Als falsch bezeichnete Peifer die Argumentation, das Rentenniveau ließe durch längere Lebensarbeitszeit halten: „Die Realität sieht anders aus. Der Arbeitsmarkt gibt nicht her, was die Bundesregierung fordert. Jobs für ältere Menschen sind knapp: Selbst wer berufstätig …
Bild: DIA kritisiert zunehmende AltersdiskriminierungBild: DIA kritisiert zunehmende Altersdiskriminierung
DIA kritisiert zunehmende Altersdiskriminierung
… Rente aus. Es sei aufgrund der demo-graphischen Entwicklung nicht mehr zeitgemäß, an Tarifverträgen festzuhalten, die ein au-tomatisches Ende der Beschäftigung mit Erreichen der Altersgrenze vorsehen. Die Große Koalition sollte nach dem Einstieg in die Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit weitere Anrei-ze für jene schaffen, die länger arbeiten wollten.
MWB Vermögensverwaltung AG - „Private Vorsorge ein Muss für jedermann“
MWB Vermögensverwaltung AG - „Private Vorsorge ein Muss für jedermann“
… der MWB Vermögensverwaltung AG am renommierten Finanzplatz Schweiz. Für Arbeitnehmer wird die private Altersvorsorge immer wichtiger. So macht die gesetzliche Rente selbst nach einer theoretischen Lebensarbeitszeit von 45 Jahren nur knapp 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens aus. Noch weit darunter liegt sie, mit 50 bis 65 Prozent, bei Menschen mit …
Sie lesen gerade: Diskussion um eine längere Lebensarbeitszeit - Rente mit 69