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Neue Frührente im Gespräch

(openPR) SPD-Arbeitsmarktpolitiker wollen gescheiterte Rezepte der 90er Jahre wieder beleben

Bonn/Berlin – Mittlerweile ist den meisten klar: Die Frühverrentungspolitik vergangener Zeiten hat dem Arbeitsmarkt geschadet. Auf Kosten der Allgemeinheit konnten sich so – unterstützt durch die Politik – Konzerne von den lästig gewordenen älteren Arbeitnehmern trennen. „Die Frühverrentungspolitik à la Norbert Blüm war schon eine ökonomische Katastrophe. Wer in Zeiten des sich verschärfenden demographischen Wandels solche Pläne wieder auferstehen lässt und dies dann Altersteilzeit oder wie auch immer nennt, hat aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt“, erklärte Udo Nadolski, Geschäftsführer des Düsseldorfer Beratungshauses Harvey Nash http://www.harveynash.de, zu Plänen der SPD-Linken zur Ausweitung der Altersteilzeit.



Die Wirtschaft insgesamt warnt vor einer neuen Frührente, schreibt das Handelsblatt http://www.handelsblatt.de. „Wer jetzt eine Neuauflage der Altersteilzeit fordert, höhlt die positive Wirkung der Rente mit 67 aus“, warnte Hannes Hesse, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) http://www.vdma.de. Die „hochsubventionierte Altersteilzeit“ müssen „endgültig der Vergangenheit angehören“, sagte er dem Handelsblatt. Nach Darstellung der Wirtschaftszeitung wollen die SPD-Arbeitsmarktpolitiker den Übergang in den Ruhestand vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze flexibler gestalten, um die über die Rente mit 67 verärgerten Gewerkschaften zu besänftigen und enttäuschte Wähler zurückzugewinnen. Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) fürchte allerdings, dass die neue Diskussion über Frühverrentung die Signalwirkung der Rentenreform für eine längere Lebensarbeitszeit konterkariere.

Für den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) http://www.dihk.de steht fest: Weiterbildung für die Generation 50 plus ist viel besser als Altersteilzeit. Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA) http://www.arbeitsagentur.de, warnt ebenfalls vor einer Verlängerung der Förderregeln über das Jahr 2009 hinaus. Der Arbeitsmarkt verlange nach längeren und flexibleren Arbeitszeiten für Ältere. Außerdem könnten Großunternehmen und öffentlicher Dienst die Rente mit 60 leichter umsetzen als ein kleiner Handwerker, so Handwerkspräsident Otto Kentzler.

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