(openPR) 90 Tieren in ganz Südamerika hautnah begegnen – das ist die Mission, die Martina Hirschmeier, Moderatorin und Regisseurin bei Schlaumeier TV, erfüllen möchte. Für ihre Unterrichtsfilme wagt sie sich von den Metropolen über exotische Pfade durch Wüsten und Tropen, bis zu den Galapagos Inseln und dem Karneval von Rio. Ihre Begegnungen mit den Tieren vor Ort sind mal aufregend, mal geheimnisvoll und manchmal einfach nur wunderschöne Momente, in denen sie der Vielfalt der Natur zum Greifen nahe kommt. Heute beschreibt die Moderatorin eine Begegnung, bei der sie den Kamelen Südamerikas ganz nahe kommt und interessante Fakten erfährt.
Lamas sind die Kamele Südamerikas: Sie können in der Wüste, mit Trockenheit und wenig Wasser überleben. Und im Gegensatz zu vielen anderen Tieren, die ich hier getroffen habe, sind sie überhaupt nicht scheu. Ganz im Gegenteil. Wir sind bei einer Bäuerin, die die Tiere hier in der Wüste hält und uns einlädt, dabei zu sein, wenn sie die Tiere füttert. Da sagen wir doch gerne zu und voller Vorfreude gehe ich mit ihr in den Stall - einen großen Berg Heu im Gepäck. Stürmisch begrüßen uns die Wüstenkamele und neben dem Mittagssnack nehmen sie auch mich genau unter die Lupe. Dabei sparen sie nicht mit Aufmerksamkeiten wie Lama-Küsschen und aufdringlicher Schubserei, um gestreichelt zu werden. Das ist süß, aber auch ganz schön Angst einflößend, denn schließlich sind die Tiere recht groß und ich habe ziemlich Respekt vor ihnen. Schließlich weiß man ja, dass Lamas spucken, um die Stellung in ihrer Gruppe zu bestätigen und ihr Revier zu verteidigen. Wie ich von der Bäuerin erfahre, ist es in diesem Fall aber keine Lama-Spucke, die man abbekommt, sondern hochgewürgter Mageninhalt – was die Sache nicht unbedingt angenehmer macht! Bin ich froh, dass sich mein Lama von mir nicht bedroht fühlt, sondern genüsslich sein Heu aus meiner Hand frisst. Übrigens, selten habe ich bei einem Tier so wundervolle Wimpern gesehen!













