(openPR) Klar und deutlich muss aus Tierschutzgründen gesagt werden: Neuweltkameliden haben in geschlossenen Räumen von Institutionen jeglicher Art nichts zu suchen. Als Weide- und Fluchttiere sind sie weite Landschaften und Wiesen gewöhnt und verbringen ihr ganzes Leben in Herden. Es ist daher nicht artgerecht, diese Tiere in Wohnräumen, Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kindergärten zu präsentieren. Lamas und Alpakas sind ortstreue Tiere und jede Art von Transport in fremde Umgebung bedeutet Stress und Unbehagen. Sich zusätzlich von wildfremden Menschen streicheln zu lassen, steigert dieses unangenehme Empfinden. Nur weil das Tier seinem Besitzer neugierig und vertrauensvoll folgt, berechtigt das nicht dazu, mit diesem Fluchttier in geschlossene Räume einer Einrichtung zu gehen.
Gegen einen Besuch in Altenheimen oder Kindergärten spricht nichts, wenn sich dort ein Park oder ein großer Garten als Rückzugsort für die Lamas befindet. Hier sollte die Möglichkeit für den Menschen bestehen, nach draußen zu kommen und die Tiere beobachten zu können.
Bei tiergestützten Aktivitäten in ihrer gewohnten Umgebung am Hof auf fremde Personen zu treffen, ist für die Tiere kein Problem. Ausgebildete Therapeuten, die mit Lamas und Alpakas arbeiten wollen, müssen wissen, welche domestizierten Tiere sich für welchen Einsatz eignen. Dazu steht ihnen der Lama-Besitzer mit Rat und Tat zur Seite.
















