(openPR) 15.03.2012. Im Jahr 2011 erkrankten laut Aussage des Robert-Koch-Instituts 36 Prozent mehr Menschen an dem Biss von infizierten Zecken als im Jahr 2010. Gefährlich kann jetzt die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) werden. Die Bezeichnung „Frühsommer“ täuscht, da Zecken ab einer Außentemperatur von 7 Grad Celsius aktiv werden. Diese schwere Erkrankung führt bei etwa zehn Prozent der Infizierten zu einer Hirnhaut-, Gehirn- oder Rückenmarksentzündung.
Als weitaus häufigere übertragbare Krankheit, und bislang nicht durch vorbeugende Impfungen zu verhindernde, bakterielle Infektion, ist die Borreliose. Die Folgen der Borreliose, die nicht auf be-stimmte Gebiete beschränkt ist, sind rheumatische Beschwerden oder Störungen des zentralen Nervensystems.
Gesundheits-Experten raten daher gefährdeten Personen, wie beispielsweise Jägern, Waldarbei-tern, Wanderern, Hobbygärtnern, aber auch Spaziergängern, die sich in den Risikogebieten aufhalten, sich einer FSME-Schutzimpfung zu unterziehen. Als Risikogebiet wird mittlerweile der gesamte Süden Deutschlands eingestuft, was auch ein beliebtes Urlaubsgebiet der Deutschen ist. Informationen über die aktuelle Zeckenaktivität einzelner Regionen gibt es auf der Internetseite der Verbrau-cherorganisation Geld und Verbraucher e.V. (GVI) unter www.geldundverbraucher.de, unter der Rubrik „Gratis“.
„Wer sich gegen die finanziellen Folgen eines Zeckenbisses absichern möchte, kann dies günstig und einfach über eine Unfallversicherung tun“, weist Siegfried Karle, GVI-Präsident hin. „Doch die Gerichte streiten sich, ob ein Zeckenbiss und deren Folgen tatsächlich auch als Unfall gelten. Wir raten daher, eine bestehende Police zu prüfen, ob Zeckenbisse und deren Folgen in einer bestehenden Unfallversicherung mitversichert sind“, so Karle weiter.
Für die Überprüfung einer bestehenden Unfallversicherung kann noch bis zum 31. März der kostenlose „Versicherungs-Check“ der Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. unter www.geldundverbraucher.de, unter der Rubrik „Gratis“ abgerufen werden.








