(openPR) Oppenheim / Rhein (mxp) - Immer wenn ein Tief über unseren Raum hinweg zieht, wird es mit der Vorhersage besonders schwierig.
Nicht nur die erwartete Zugbahn, sondern auch die von den Modellen errechnete Zuggeschwindigkeit steht dann zur Disposition.
Prompt erreichte dann auch das Regengebiet des sich über England entwickelnden Tiefs Takashi früher als erwartet am gestrigen Nachmittag und Abend mit viel Regen die gesamte Nordhälfte. Die Grenze verlief in etwa entlang des Mains und damit weiter südlich als zu erwarten gewesen war; einzelne kleine Regengebiete und Schauer verirrten sich sogar weiter nach Süden, und heute Früh hatten es ein paar Schauer bis in den Nordschwarzwald geschafft, während die Grenze des Niederschlags ansonsten etwas südlich des Mains verlief.
Infolgedessen wird die Kaltfront heute Nachmittag und Abend auch etwas früher den Süden erreichen als ursprünglich errechnet.
Als Ausgleich für die größere Ausdehnung und das früheren Aufziehen des Regengebietes war es allerdings gestern etwas freundlicher und ein wenig wärmer als erwartet geblieben, denn die Kaltfront des Ex-Hurrikans Maria hat sich rascher und früher in ihre Einzelteile aufgelöst als von den Modellen angezeigt worden war. So blieben am Mittwochabend und gestern nur einige Tropfen an Niederschlag übrig, und die Sonne fand häufiger Wolkenlücken. Gleichzeitig erreichte die Meereskaltluft so gestern nur die küstennahen Gebiete und wurde dort von dem anrückenden Tief Takashi und dessen vorderseitig nach Nordosten aufgleitenden Warmluft erst einmal aufgehalten.
Mit dessen Durchzug wird nun im Lauf der zweiten Tageshälfte allerdings der Weg für die polare Meereskaltluft nach Süden frei.
Bis zum nächsten Mal,
Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress
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