(openPR) Die Hefe „Pichia pastoris“ ist ein gefragtes Produktionsvehikel in der industriellen Biotechnologie und zentrales Forschungsthema von acib Forschungsteams in Graz und Wien. Das acib veranstaltet dazu von 26. Februar bis 3. März einen Laborkurs in Graz und eine internationale Konferenz in Alpbach. Das Interesse übertrifft alle Erwartungen.
Der Countdown läuft. In wenigen Tagen beginnt die 3. internationale Konferenz um die Turbohefe namens „Pichia pastoris“. „Wir waren selbst überrascht am riesigen Interesse an unserer Konferenz und am zugehörigen Laborkurs“, freut sich Prof. Anton Glieder. Der acib-Geschäftsführer wird am 26. Februar 30 KursteilnehmerInnen in Graz und ab 29. Februar und 160 KongressbesucherInnen in Alpach begrüßen können; so viele wie bei keiner Pichia-Konferenz bisher. Die Gäste kommen aus aller Welt – aus Argentinien über Kanada und Japan bis Österreich.
Beide Pichia-Veranstaltungen stehen unter dem Motto „Von der Idee zum Produkt“. Es geht darum, Lösungswege für das biotechnologische Produzieren von Biokatalysatoren und Pharma Wirkstoffen zu finden, bei denen der Hefestamm Pichia pastoris als Zellfabrik zum Einsatz kommt. Im Laborkurs in Graz lernen die Teilnehmenden, welche Kombination aus Pichia-Variante und Vektor – darauf ist die Information für das Wunschprotein enthalten – und welche Produktionsbedingungen ideal für die gewünschte Anforderung sind. Das 17-köpfige BetreuerInnen-Team spiegelt das breite Wissen des acib in diesem Bereich wider. Ein acib-Forschungsbereich hat sich eben mit einem erfolgreichen Pichia-Projekt um einen Forschungspreis beworben.
Die Konferenz selbst findet von 29. Februar bis 3. März in Alpbach statt, dem schönsten Dorf und Konferenzort Österreichs. Das Programm umfasst 33 Vorträge und 38 Projektpräsentationen in acht Themenbereichen. „Wir haben Alpbach gewählt, weil wir unseren BesucherInnen die Möglichkeit bieten wollen, Österreich auch anderes kennenzulernen und Tirol ist neben Wien und Graz ein weiterer wichtiger acib Standort“, so Anton Glieder. Neben dem Kongressleben steht auch networking beim Wandern, Schifahren, Rodeln und Tanzen am Programm. Der Kongress ist wie der Laborkurs längst ausgebucht.
Das Kompetenzzentrum ACIB – Austrian Centre of Industrial Biotechnology wird im Rahmen von COMET – Competence Centers for Excellent Technologies durch BMVIT, BMWFJ sowie den Ländern Steiermark, Wien und Tirol gefördert. Das Programm COMET wird durch die FFG abgewickelt.












