openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Die Balance Scorecard

16.09.200510:21 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung

(openPR) Sie geistert seit einigen Jahren durch unsere Managementetagen. Ehrfürchtiges Schweigen, wenn jemand den Begriff Balance Scorecard in den Raum wirft. Umsetzungen hört man aber eher sporadisch. Ist dies nun eine neue Unternehmensführungsstrategie oder nur ein Modebegriff aus den Vorstandsetagen. Wir haben diesbezügliche Erfahrungen mit Konzepten und Theorien wie Outsourcing, Change Management, Lean Management oder Business Reengineeriung gemacht, die entweder wild wuchern oder von denen man heute nicht mehr viel hört.


Die Balanced Scorecard ist ein Instrument, mit dem eine Unternehmensstrategie in ein Kennzahlensystem übersetzt wird. „Erfunden“ wurde das Instrument bzw. Konzept von den beiden Harvard-Professoren Kaplan und Norton, die 1997 das gleichnamige Buch schrieben. Sie ist also erst oder schon 9 Jahre alt. Kaplan und Norton begründen die neue Sichtweise eines Betriebes damit, dass bisher stets finanzwirtschaftlich orientiert geführt wurde. So wie auch kein Kapitän sich nur einem Instrument anvertrauen würde, behaupten sie, dass neben der Finanzsicht eben auch Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter und Prozesse gleichwertig für den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens seien. Ausschlaggebend sei dabei die Ausgewogenheit der Zielerreichungen der verschiedenen Gruppierungen.
Das ist nicht neu, denn Kennzahlen sind uns im Alltagsgeschäft vertraut. Neu ist, dass neben den bekannten Kennzahlen aus dem Bereich Finanzen wie Umsatz, Kosten, Gewinn oder Sharehoulder Value Kennzahlen aus den Bereichen Kunde, Lieferant, Mitarbeiter oder Arbeitsprozesse einfließen. Die Balance Scorecard verhilft damit zu der Erkenntnis, dass auch diese Faktoren wichtig für den Unternehmenserfolg sind. Das war bisher sicher auch schon bekannt, aber die BSC fordert Kennzahlensysteme, die diese Faktoren auch messbar machen. Dies sind zum Beispiel Faktoren wie Kunden-, Lieferanten und Mitarbeiterzufriedenheit, Qualifizierung und Kompetenz von Mitarbeitern, Kundenrentabilität, -verlust oder -neugewinnungsrate. Aber auch aus dem Bereich der Prozesse Vorgänge wie Durchlaufzeiten, Lieferzeiten, Serviceverfügbarkeit, Innovationskraft, Reklamationshäufigkeit oder Reklamationshandling.
Für diese Faktoren müssen Kennzahlen definiert und verglichen werden. Definiert bedeutet hierbei entwickelt, nicht angeordnet von der Vorstandsetage. Dabei hängt die Umsetzbarkeit der Balance Scorecard entscheidend von der Implementierung ab. Wie bei jedem Projekt müssen die Mitarbeiter an der Entwicklung beteiligt sein, deren Tätigkeit sich später in den Zahlen später widerspiegelt. Grundlage für die Kennzahl ist die Messung des Ist Zustandes, zu deren Ermittlung schon einige größere Hürden überwunden werden müssen.
Die Kunst besteht nun darin, die Zahlen der verschiedenen Bereiche ins richtige Verhältnis zu setzen. So kann eine Qualifizierung der Mitarbeiter zu einem schnelleren homogeneren Workflow, zu kürzeren Lieferzeiten, schnellerem Lagerumschlag und zu schnellerer Rechnungslegung führen. Auch kann eine Steigerung der Kundenzufriedenheit bei stagnierenden Umsätzen strategische Empfehlungen für zukünftige Marketingaktivitäten geben. Gibt man hierzu die Daten der wettbewerbsorientierten Benchmark Analysen, so sieht man deutlich, wo Ansatzpunkte für die Unternehmensentwicklung sind.
Wichtig sind für die Einführung einer Balance Scorecard im Unternehmen 2 Dinge: Zum einen muss die Geschäftsleitung hinter diesem Konzept stehen. Zum anderen ist die BSC ein Konzept, dass durch ein Projekt eingeführt wird. Projekte sind irgendwann abgeschlossen, aber Konzepte gehören zu einer Unternehmensphilosophie, die gelebt werden müssen. Dies bedeutet, dass nach Projektbeendigung die BSC kontrolliert, ggf. korrigiert und weiterentwickelt werden muss. Das Team muss am Ball bleiben. Nur so ist ein langfristiger Erfolg gewährleistet. Hier sehen wir sicher das Hauptproblem, warum Konzepte wie Outsourcing, Change Management, Lean Management oder Business Reengineeriung heute wild und unkontrolliert wuchern oder in der Versenkung verschwunden sind.


***

Helmut König Unternehmensberatung
Mittelstr. 19, 35516 Münzenberg
Adresse des Unternehmens
Tel. 0172 9201709
Fax 0721 151 430 712
Mail E-Mail
Homepage: www.Koenigskonzept.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 60850
 2423

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Die Balance Scorecard“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von könig bpv

Muss ich das wirklich alles lesen
Muss ich das wirklich alles lesen
Massenweise Post und E-Mail Der Alptraum, der uns jeden Tag ereilt. Massenweise Briefe, E-Mails und Newsletter auf dem Tisch und im elektronischen Posteingang. Vieles davon als Direktmarketing mit Informationen die wir bestellt haben oder auch nicht. Viel Zeit, die es kostet, zu entscheiden, ob diese Post wichtig ist oder nicht. Statistisch gesehen wird fast jeder Direktmarketing Brief in Deutschland im B2B geöffnet. Sogar Spam Mails werden zu 5-8% gelesen. Diese Post aber generell zu verdammen, wäre falsch. Auch wir schicken Briefe und E-Ma…
Warum der Chef immer alles selbst machen muss
Warum der Chef immer alles selbst machen muss
Es ist schon wirklich eine Schande. Da hat man hochqualifizierte Mitarbeiter und trotzdem muss man alles allein machen. Wegen jeder Entscheidung wird man gefragt, dauernd stehen die Mitarbeiter auf der Matte. Man hat ja nun wirklich keine freie Minute mehr, da könnte man ja den Laden ja gleich ganz allein auf Trab halten. Falsche Arbeitsweisen sind des Managers Tod Genau richtig, so eine Arbeitsweise kann viel Geld sparen, denn man braucht keine selbstständig agierenden Mitarbeiter, man braucht Hilfsarbeiter. Die sind erheblich billiger. Di…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Geschäftssteuerung mit Balanced ScorecardsBild: Geschäftssteuerung mit Balanced Scorecards
Geschäftssteuerung mit Balanced Scorecards
Balanced Scorecards stellen ein äußerst wirksames Mittel für die Geschäftssteuerung dar. Sie besitzen somit einen besonderen Stellenwert unter den verschiedenen Instrumenten für Strategieplanung und Strategiecontrolling. Eine kostenlose Präsentation zeigt ihre Anwendungsmöglichkeiten auf. Hauptziel von Balanced Scorecards ist, Geschäftsziele zu definieren …
Bild: Den Werkzeugkoffer bestücken - Balanced Scorecard für berufliche SchulenBild: Den Werkzeugkoffer bestücken - Balanced Scorecard für berufliche Schulen
Den Werkzeugkoffer bestücken - Balanced Scorecard für berufliche Schulen
Der angeregte Austausch der am QEBS-Projekt beteiligten beruflichen Schulen zeigte noch einmal die Bedeutung der Balanced Scorecard für das Gleichgewicht der verschiedenen Schulprojekte und -prozesse. Am 24. Mai 2007 trafen sich über 50 Projektbeteiligte des QEBS-Projekts im Courtyard by Marriott in Berlin, um gemeinsam die bisherigen Erfahrungen auszutauschen …
Bild: Strategieumsetzung mit Balanced ScorecardBild: Strategieumsetzung mit Balanced Scorecard
Strategieumsetzung mit Balanced Scorecard
DGQ-Regionalkreis Darmstadt lädt zu Vortrag von Balanced Scorecard-Spezialistin Dr. Daniela Kudernatsch ein. Wie stellen wir sicher, dass unsere Strategie im Arbeitsalltag umgesetzt wird? Und wie sorgen wir dafür, dass unsere Mitarbeiter bei ihrem Tun die Unternehmensziele vor Augen haben? Das fragen sich viele Unternehmensführer – gerade in turbulenten …
Strategie mit der Balanced Scorecard operationalisieren am 22. / 23. Oktober in Mannheim
Strategie mit der Balanced Scorecard operationalisieren am 22. / 23. Oktober in Mannheim
Exklusiv-Seminar der Balanced Scorecard Collaborative und der Graduate School Rhein-Neckar. Die Balanced Scorecard Collaborative GmbH bietet am 22. und 23. Oktober 2008 in Zusammenarbeit mit der Graduate School Rhein-Neckar ein Trainingsseminar für Balanced Scorecard Praktiker in Mannheim an. Die Balanced Scorecard hat sich in den letzten Jahren zum …
Außergewöhnliches Wochenende in Ilmenau
Außergewöhnliches Wochenende in Ilmenau
… (student consulting ilmenau). Die Vereinsmitglieder von academica besuchten unter anderem Workshops zu folgenden Themen: Alternative Investments, Hochschulmar-keting, Balance Scorecard, Six Sigma, Photoshop, Assessment Center und Projektmanagement. Zwei dieser Schulungen wurden von academica Vorstandsmitgliedern gehalten. Edwin Kincses referierte über …
Bild: Balanced Scorecard-Offensive für den MittelstandBild: Balanced Scorecard-Offensive für den Mittelstand
Balanced Scorecard-Offensive für den Mittelstand
Während das Führungsinstrument „balanced scorecard“ seit seiner Vorstellung einen Siegeszug in der Konzernwelt vollzogen hat, ist diese Entwicklung am Mittelstand weitgehend vorbei gezogen. Dabei gibt es sehr gute Gründe dieses mächtige Steuerungskonzept im Unternehmen zu verankern. Zunächst wurde die balanced scorecard entwickelt um das Leistungsmessproblem …
Bild: Balanced Scorecard: Die Strategie im Betriebsalltag umsetzenBild: Balanced Scorecard: Die Strategie im Betriebsalltag umsetzen
Balanced Scorecard: Die Strategie im Betriebsalltag umsetzen
Balancend Scorecard-Expertin Dr. Daniela Kudernatsch referiert bei Veranstaltung des DGQ-Regionalkreises Schleswig-Holstein in Kiel. Wie stellen wir sicher, dass unsere Strategie im Betriebsalltag umgesetzt wird? Und wie sorgen wir dafür, dass unsere Mitarbeiter bei ihrem Tun die Unternehmensziele vor Augen haben? Das fragen sich viele Unternehmensführer …
Klebstoffanwendungen designt für Recycling
Klebstoffanwendungen designt für Recycling
Das European Paper Recycling Council (EPRC) nimmt neue Recyclingkriterien für Klebstoffanwendungen in die Scorecard auf. In einem vom Industrieverband Klebstoffe initiierten Gemeinschaftsprojekt mit der INGEDE und der TU Darmstadt konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass der Erweichungspunkt, die Auftragsstärke und die Geometrie einer Klebnaht …
Bild: Intelligente Management Scorecard Systeme von  Alegri auf dem BI-EII-Forum der CeBIT 2007Bild: Intelligente Management Scorecard Systeme von  Alegri auf dem BI-EII-Forum der CeBIT 2007
Intelligente Management Scorecard Systeme von Alegri auf dem BI-EII-Forum der CeBIT 2007
… IT können damit strategisch und proaktiv geführt werden. Das IT-Beratungsunternehmen Alegri zeigt auf dem BI-EII-Forum der CeBIT als Partner auf dem Microsoft-Gemeinschaftsstand Scorecard Systeme für eine intelligente Performance-Optimierung des Business durch die IT. Als Nervensystem erreicht die IT heute fast jede Zelle des Unternehmens und entscheidet …
Bild: Alles im Blick! - Process ScorecardBild: Alles im Blick! - Process Scorecard
Alles im Blick! - Process Scorecard
Intensivseminar „Process Scorecard - Prozessorientierte Unternehmenssteuerung“ vom 08. bis 09. Mai 2012 in Haus der Technik München Die Process Scorecard (PSC) ist eine Weiterentwicklung der Balanced Scorecard (BSC). Mit der Process Scorecard wird ein Unternehmen nicht mehr über vier unterschiedliche Sichtweisen (Finanzen, Prozesse, Mitarbeiter, Kunden), …
Sie lesen gerade: Die Balance Scorecard