(openPR) 90 Tieren in ganz Südamerika hautnah begegnen – das ist die Mission, die Martina Hirschmeier, Inhaberin der Produktionsfirma Schlaumeier TV, erfüllen möchte. Für ihre Unterrichtsfilme wagt sie sich von den Metropolen über exotische Pfade durch Wüsten und Tropen, bis zu den Galapagos Inseln und dem Karneval von Rio. Ihre Begegnungen mit den Tieren vor Ort sind mal aufregend, mal geheimnisvoll und manchmal einfach nur wunderschöne Momente, in denen sie der Vielfalt der Natur zum Greifen nahe kommt. Und wer so auf Tuchfühlung mit den Tieren geht, braucht sich nicht wundern, wenn es auch mal piekst. So geschehen beim heutigen Strandausflug.
Warum heißen Taschenkrebse eigentlich Taschenkrebse? Das hab ich mich schon immer gefragt. Also werde ich heute am Strand einmal Ausschau halten nach dieser Krebsart. Und es dauert nicht lange, da werde ich fündig. Nun ja, er ist eindeutig ein Taschenkrebs, aber seine Ausmaße sind enorm. Ich nehme ihn vorsichtig hoch, allein dafür benötige ich beide Hände. Und jetzt muss ich aufpassen, dass er mich mit seinen langen Scheren nicht zu fassen kriegt. Das Kerlchen hier ist ganz schön hart und stachelig, so einen möchte man gar nicht in seiner Handtasche haben. Mein Exemplar stammt aus dem Nationalpark Isla Rosarios und wird sehr wahrscheinlich gleich von einem Fischer an Touristen verkauft. Schade eigentlich – ich hätte ihn gerne wieder ins Wasser zurückgetan. Jetzt weiß ich auch, dass der Name der Krebse von den Einkerbungen am Rand des Panzers herrührt, die wie kleine Taschen aussehen.













