(openPR) LEIPZIG. (Ceto) So etwas hat manch hartgesottene Heizölhändler noch nicht erlebt. Um sagenhafte 2,55 Euro verteuerte sich heute der 100-Liter-Preis bei einer Lieferung von 3.000 Litern HEL. Ein ganzes Konglomerat von Faktoren war für diese höchste tägliche Steigerung seit 2008 verantwortlich, die schließlich mit 91,84 Euro auch das Jahreshoch von 2011 deutlich übertraf.
Zum ersten ist es die inländische Versorgungslage. Manch Lager muss die Belieferung aufgrund der kalten Temperaturen einstellen. Der Grund ist die Bildung von Paraffinkristallen im Öl, was eine ordnungsgemäße Befüllung der Tkws und die Belieferung der Endkunden zumindest erschwert. Hinzu kommen Behinderungen beim Transsport. Zwar sind Bereiche des Rheins noch schiffbar, doch werden diese immer mehr eingeschränkt, so dass auf der Südwestschiene die Läger nicht mehr pünktlich beliefert werden können. Selbst bei der Bahnverladung wird von Problemen berichtet. Und das vor dem Hintergrund einer unverminderten Nachfrage, die diese Woche über aufgrund der weiterhin eisigen Temperaturen anhalten dürfte. Generell ist jedoch festzuhalten, dass die Versorgung mit einigen Verzögerungen läuft.
Schließlich noch die internationale Entwicklung. Zwar hielt sich der Euro heute mit kleinen Verlusten tapfer. Das war bei der Griechenland-Misere anders zu erwarten. Doch Nordseeöl (Brent) legte weiter zu und notiert derzeit deutlich über 115 US-Dollar je Barrel – und ist damit so teuer wie seit November letzten Jahres nicht mehr. Das Us-amerikanische Pendant WTI hingegen verharrt weiter seitwärts.
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