openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Die Deutschen und ihre Arbeitsunfälle

27.01.201214:43 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes

(openPR) Deutschland zähle aber nach wie vor zu den Ländern mit den sichersten Arbeitsbedingungen, erklärt Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der DGUV: "Wir wissen, dass gerade bei neuen Mitarbeitern die Unfallzahlen über dem Durchschnitt liegen. Es dauert, bis sie sich mit Betrieb und Tätigkeit vertraut gemacht haben." Umso wichtiger sei es, Beschäftigte gründlich und verantwortungsvoll einzuweisen.


Platz 1: Stürzen, Stolpern und Ausrutschen

Die meisten Arbeitsunfälle, nämlich mehr als 20 Prozent, betreffen Hände und Finger. Das belegen Zahlen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). BGW-Experte Dirk Römer erklärt: "Am häufigsten passieren Stürze, zum Beispiel auf glatten oder rutschigen Fußböden und auf Treppen - durch Stolperfallen, zu locker sitzendes Schuhwerk oder hohe Absätze". Dass sich Mitarbeiter trotzdem häufiger an den Händen, als an den Füßen verletzten, verwundert im ersten Moment. Römer löst auf: "Die meisten Menschen versuchen sich beim Fallen mit den Händen abzufangen".

Unfallverhütung sei ein unverzichtbarer Bestandteil erfolgreicher Unternehmensführung, erklärt Ralf Steinhilber, Director Food Processing Market and Technology beim Unternehmen Bizerba, das neben Waagen, für die es berühmt ist, auch Schneidemaschinen herstellt. "Wir müssen bei der Konstruktion potentielle Gefahren im Ruhe-, Schneide- und Reinigungsmodus erkennen und ausschließen. Denn unser Anspruch ist es, dass für den Bediener keinerlei Möglichkeit geschaffen wird, sich durch Unachtsamkeit zu verletzen".


Burnout als neuer Arbeitsunfall - Hauptgrund Mobbing

Burnout und innere Kündigung treten in deutschen Unternehmen immer häufiger an die Stelle des klassischen Arbeitsunfalls. Das geht aus dem Arbeitssicherheitsbarometer 2011 der DEKRA hervor. Ein Beschäftigter fehle bei einer Grippe durchschnittlich 6,5 Tage, bei einer psychischen Erkrankung hingegen fast 23 Tage. Sebastian Bartels, Konzernbeauftragter Arbeits- und Gesundheitsschutz, bemängelt, dass zwar der technische Arbeitsschutz klar geregelt sei, es aber keine vergleichbaren Gesetze gegen ungesunden Stress gebe. "Die Unternehmen sind hier in der Pflicht, ein System zu installieren, das beispielsweise Fällen von Burnout vorbeugt". Interessant: Jedes Zweite von 600 befragten Unternehmen sieht die Hauptquelle für Burnout im Verhalten der Belegschaft - sprich im Mobbing.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 602750
 141

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Die Deutschen und ihre Arbeitsunfälle“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von KLARTEXT ONLINE

Im Kampf gegen dunkle Ecken im Industrieservice
Im Kampf gegen dunkle Ecken im Industrieservice
Formulierungsvorschläge und Erläuterungen sollen Klarheit schaffen Verträge im Industrieservice benötigen ein umfassendes Regelwerk, um Dienstleistungen bedarfsgerecht anbieten und Kundenbedürfnisse gezielt berücksichtigen zu können. Um besonders kleine Unternehmen mit den "Gepflogenheiten der Branche" vertraut zu machen, hat das WVIS Formulierungsvorschläge erarbeitet und mit Erläuterungen versehen. Zu den Themen zählen Liefer- und Leistungsumfang, Projektdaten und Ansprechpartner sowie Auftraggeberpflichten und Abnahmeregelungen. Von diese…
Verbraucher doch nix doof
Verbraucher doch nix doof
Jeder Bürger wirft jährlich 82 Kilogramm Essen in den Müll "Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen und Ressourcen zu schonen", sagte Bundesministerin Ilse Aigner am 27. März 2012 in Berlin zum Auftakt der BMELV-Initiative "Zu gut für die Tonne". Deshalb sei es richtig, "sich auf die gesamte Kette von der Landwirtschaft, über die Industrie und den Handel bis hin zum Verbraucher zu konzentrieren". Und weil ein großer Teil der vermeidbaren Lebensmittelabfälle in den Privathaushalten anfällt - jährlich 82 Kilogramm pro Person -, hat das BMEL…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Lockout-Tagout Absperrungen, Verriegelungen und SicherheitskennzeichnungBild: Lockout-Tagout Absperrungen, Verriegelungen und Sicherheitskennzeichnung
Lockout-Tagout Absperrungen, Verriegelungen und Sicherheitskennzeichnung
… IDENT über das komplette Sortiment an Brady-Verriegelungen, Absperrvorrichtungen und Blockiersystemen zur Energie-Isolation, um Mitarbeiter vor Unfällen zu schützen ------------------------------ Die Anzahl der Arbeitsunfälle beläuft sich auf 313 Millionen pro Jahr, wobei 268 Millionen zu Krankschreibungen von mindestens 3 Tagen führen. Die IAO schätzt …
Bild: Tödliche Arbeitsunfälle - ein trauriges "Privileg" der MännerBild: Tödliche Arbeitsunfälle - ein trauriges "Privileg" der Männer
Tödliche Arbeitsunfälle - ein trauriges "Privileg" der Männer
Über 90 Prozent aller Berufstätigen, die im Jahr 2009 bei Arbeitsunfällen ums Leben kamen, waren Männer. Fakten und Hintergründe zu einem Thema, das in der öffentlichen Wahrnehmung ein Schattendasein fristet. Laut der offiziellen Statistik „Tödliche Arbeitsunfälle bei betrieblicher Tätigkeit“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ereigneten …
Dr. Sasse AG erhält TÜV Audit 2009 für Arbeitsschutz
Dr. Sasse AG erhält TÜV Audit 2009 für Arbeitsschutz
Arbeitsunfälle lassen sich mit geprüften Schutzmaßnahmen oftmals vermeiden. München, 10. Juli 2009 – Schnell ist ein Arbeitsunfall passiert. Im Jahr 2008 stieg die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle auf 1,16 Millionen. Wenn ein Betrieb systematisch daran geht, Arbeitsunfällen vorzubeugen, sollten nicht die Kosten oder gar komplizierte Schadensersatzfragen …
Arbeitssicherheit ist kein Luxus
Arbeitssicherheit ist kein Luxus
Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist 2010 gestiegen Berlin, 20 September 2011 – Erntehelfer gesucht! Die rund 45.000 Beschäftigten im Weinbau stehen in diesen Wochen unter enormen Zeitdruck, weil in Deutschland die Hauptzeit der Weinlese begonnen hat. Damit droht aber auch eine Zunahme der Arbeitsunfälle in den Weinbergen, warnt die Agrargewerkschaft …
Weniger Arbeitsunfälle
Weniger Arbeitsunfälle
Berufsgenossenschaften legen Zahlen für erstes Halbjahr 2003 vor (bgi) - Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist im ersten Halbjahr 2003 weiter erheblich zurückgegangen: sie sank um fast zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und liegt jetzt bei gut 440.000. Dies teilt der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) in …
Bild: U-Tech GmbH wird Mitglied der weltweiten Vision Zero InitiativeBild: U-Tech GmbH wird Mitglied der weltweiten Vision Zero Initiative
U-Tech GmbH wird Mitglied der weltweiten Vision Zero Initiative
Globale Community verfolgt das Ziel einer Welt ohne Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten Vallendar, 12. November 2020. Die U-Tech Gesellschaft für Maschinensicherheit mbH, ein führender internationaler Anbieter von Systemen zur Arbeitssicherheit, ist neuer Partner der Vision Zero Initiative. Die global aufgestellte Community motiviert Unternehmen, auf …
Das Unfallrisiko
Das Unfallrisiko
...am Arbeitsplatz sinkt seit Jahren kontinuierlich: 32,4 meldepflichtige Arbeitsunfälle je tausend Vollbeschäftigte verzeichneten die Berufsgenossenschaften im vergangenen Jahr. Die Gesamtzahl der Arbeitsunfälle lag im Jahr 2002 bei knapp 974.000. Im Jahre 1970 lag die Zahl der Arbeitsunfälle je tausend Vollbeschäftigte bei 102,5 und damit dreimal so …
DNV veranstaltet 2. Workshop Sicherheitskultur
DNV veranstaltet 2. Workshop Sicherheitskultur
Rund eine Millionen Arbeitsunfälle hatten deutsche Unternehmen im Jahr 2007 laut Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung zu verzeichnen. Wie können Unternehmen sowohl Arbeitsunfälle als auch Sach- und Umweltschäden systematisch vermeiden? So lautet die zentrale Frage auf dem 2. Workshop Sicherheitskultur, den die unabhängige Stiftung Det Norske Veritas …
Bild: „Jeder Arbeitsunfall ist ein Unfall zu viel!“Bild: „Jeder Arbeitsunfall ist ein Unfall zu viel!“
„Jeder Arbeitsunfall ist ein Unfall zu viel!“
Die Entwicklung der Arbeitsunfälle ist auf einem guten Weg, das Niveau des Arbeitsschutzes hierzulande grundsätzlich hoch. Gleichwohl sind weiterhin Anstrengungen notwendig, um kontinuierlich die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz zu verbessern. Zu diesem Fazit kamen Fachleute aus Unternehmen und Beratung bei einem Expertengespräch …
Bild: Lockout-Tagout Absperrungen, Verriegelungen und SicherheitskennzeichnungBild: Lockout-Tagout Absperrungen, Verriegelungen und Sicherheitskennzeichnung
Lockout-Tagout Absperrungen, Verriegelungen und Sicherheitskennzeichnung
… MAKRO IDENT über das komplette Sortiment an Brady Lockout-Verriegelungen, Absperrvorrichtungen und Blockiersystemen zur Energie-Isolation, um Mitarbeiter vor Unfällen zu schützen. Die Anzahl der Arbeitsunfälle beläuft sich auf 313 Millionen pro Jahr, wobei 268 Millionen zu Krankschreibungen von mindestens 3 Tagen führen. Die IAO schätzt die Kosten durch …
Sie lesen gerade: Die Deutschen und ihre Arbeitsunfälle