(openPR) Der Winter fordert das Immunsystem des Körpers durch Kälte, Nässe und wenig Sonnenlicht. Umso wichtiger ist es, die körpereigene Abwehr durch nährstoffreiche Lebensmittel zu stärken. Lauch, auch als Porree oder Welschzwiebel bezeichnet, war bereits unter den Ägyptern, Griechen und Römern bekannt und beliebt. Kaiser Nero bevorzugte das Gemüse wegen seiner die Stimme pflegenden Senföle und ging als Porreefresser (Porrophagus) in die Geschichte ein. Vom Mittelmeer aus verbreitete sich das milde Zwiebelgewächs nach Nordeuropa. In Deutschland gehört der „Spargel des armen Mannes“ zu den beliebtesten Gemüsesorten. Die aromatischen Stangen mit dem weißen Schaft und den grünen Blättern können, wenn sie sehr dünn sind, im Ganzen wie Spargel gedünstet werden. Ansonsten werden sie in Ringen oder Stücken als Gemüsebeilage oder Würze von Suppen und Eintöpfen verwendet. Für Salate bietet das Zwiebelgemüse fein geschnitten auch roh eine leckere Abwechslung, wobei die grünen Anteile intensiver schmecken als die weißen. Aber auch für Gemüsekuchen und Pizza ist Porree eine herzhafte Zutat. Lauch ist zwar zu jeder Jahreszeit verfügbar, gilt aber vor allem ein typisches Wintergemüse. Er enthält wie Zwiebeln, Knoblauch und Bärlauch schwefelhaltige Senföle, wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Zink und Mangan und B-Vitamine, Vitamin K und Vitamin C. Diese Nährstoffe verleihen Porree eine antioxidative und antibakterielle Wirkung. Der Genuss des Zwiebelgemüses hilft beim Entschlacken, regt Nieren, Darm und Gallenblase an und hilft bei Erkältungen.












