(openPR) Über 600 Bürgerideen, tausende Meinungen, eine Bürgervision.
Hamburg 2030. Das Zukunftscamp. 6. bis 11. Februar 2012.
An fünf Tagen können alle Interessierten gemeinsam mit anderen Bürgern und Experten eine Bürgervision für Hamburg im Jahr 2030 entwerfen und damit einen Impuls für die aktuelle Stadtentwicklungsdebatte in Hamburg geben. Vom 6. bis 11. Februar 2012 findet ganztags im ehemaligen Ohnsorg-Theater (Große Bleichen 23, Hamburg-City) das Zukunftscamp Hamburg 2030 statt. Es wird durchgeführt von Nexthamburg in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung und mit Unterstützung der Körber-Stiftung, dem Museum für Hamburgische Geschichte und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.
Hamburg, 17. Januar 2012. Das Zukunftscamp Hamburg 2030 bietet jedem die Möglichkeit, eine gemeinschaftliche Bürger-Stadtvision mitzugestalten und sich dabei auf unterhaltsame und spielerische Art mit Fragen der Stadtentwicklung in Hamburg auseinander zu setzen. Ein Zukunftsshop lädt dazu ein, Probleme und Lösungen wie in einem Supermarkt zu erkunden und seine eigene Stadtvision zu erstellen. Mit Hilfe von Schnellzeichnern oder in einer Modellbauwerkstatt kann die Vision dann weiter ausformuliert werden. Zusätzliche Formate wie ein Barcamp, eine große abendliche Workshop-Session, ein Poetry Slam-Abend zur Zukunft der Stadt, Kinovorführungen, und ein „Turnier der guten Ideen“ bieten zusätzliche Gelegenheiten, selber aktiv zu werden oder sich inspirieren zu lassen.
Die Teilnahme am Zukunftscamp steht allen Bürgern offen und ist kostenlos.
Nach Abschluss des sechstägigen Zukunftscamps wird die während der Woche gewonnene Gesamt-Bürgervision im Rahmen einer Publikation der Edition Körber-Stiftung veröffentlicht (geplanter Erscheinungstermin Sommer 2012).
Durch das Zukunftscamp wird das alte Ohnsorg-Theater für fünf Tage zu einem Ort des Austausches und der Kultur. Das Zukunftscamp Hamburg 2030 wird am Montag, 6. Februar um 19 Uhr mit dem „Turnier der guten Ideen“ eröffnet. Der große Wettstreit zur Bürgervision ist mit Bürgern und namhaften Gästen darunter Bernd Begemann (Musiker), Josefine Sporer (Trendforscherin), Michael Sachs (Staatsrat für Stadtentwicklung), Prof. em. Dr. Dieter Läpple (Stadtforscher der HCU), Christian Tröster (Journalist und Buchautor), Mustafa Tazeoglu (Kultur- und Stadtentwickler), Prof. Gesa Ziemer (Kulturtheoretikerin), Tim Rieniets (Architekt und Kurator), Claas Gefroi (Architekturkritiker). Moderation: Julian Petrin (Gründer Nexthamburg)
Am Dienstag, 7. Februar, 19 Uhr findet der „Urban Future Slam“ statt. Sechs Poeten treten unter dem Motto „Wir bauen eine Stadt aus Worten“ gegeneinander an, darunter auch Jenny Dorothea aka Horst Slammer und Dieter Namjo Schmidt. Begleitet wird der Poetry-Slam von der Bucerius Jazz Band.
Das mobile Kino „Flexibles Flimmern“ zeigt im Rahmen des Zukunftscamps den Film „Urbanized“ (USA 2011) von Gary Hustwit (OF) an drei Abenden (Mittwoch, 8., Freitag, 10. und Samstag, 11. Februar) jeweils um 20 Uhr. Eintritt 8 Euro.
Anmeldung unter:
Bereits die 4. Session veranstaltet Nexthamburg am Donnerstag, 9. Februar ab 19 Uhr. Unter dem bekannten Format findet ein intensiver Austausch und Workshop statt, mit Themen aus den Bereichen Kultur, Stadtgestalt, Bildung, Nachhaltigkeit, Mobilität oder Tourismus. Nexthamburg-Session No. 4: 600 Ideen – eine Vision
Am letzten Tag Samstag, 11. Februar findet von 14 bis 16 Uhr eine „Stadtspieler-Session“ statt, anschließend gibt es um 17 Uhr das Voting-Finale. Nach dem Kino um 20 Uhr wird zum Abschluss des Zukunftscamps im Nexthamburg Club Zukunftsmusik gespielt.
Nexthamburg ist Hamburgs Bürger-Think Tank.
Nexthamburg erprobt in Hamburg eine neue Form offener und unabhängiger Bürgerbeteiligung. Eine Community von aktuell über 5.000 Personen ist über Online-Dialoge, große Workshop-Sessions und Vor-Ort-Veranstaltungen aktiv, teilt ihr Wissen über Stadt, reflektiert das aktuelle Stadtgeschehen und arbeitet gemeinsam an einer Vision für das Hamburg von morgen.
Nexthamburg wurde von 2009 bis 2011 als Prototyp für eine unabhängige Partizipationsplattform von der Bundesregierung gefördert und führt seine Aktivitäten seit 2011 gemeinsam mit namhaften Hamburger Partnern weiter.








