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Zahnfeind Blutzucker - Diabetes als Risikofaktor für Zahnbetterkrankungen

17.01.201210:50 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Hannover, Januar 2012. Übermäßiger Verzehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln schadet Zähnen sowie Zahnfleisch, dies gilt als bewiesen und allgemein bekannt. Doch auch schlechte Blutzuckerwerte können sich auf den Mundraum auswirken. Als Diabetes bezeichnen Mediziner eine Stoffwechselerkrankung, bei der ein dauerhaft hoher Blutzuckerspiegel im Körper vorherrscht. Dadurch besteht auch ein großes Risiko, an Parodontitis zu erkranken. „Erhöhte Zuckerwerte im Blut führen zu einer dauerhaften Belastung des Zahnhalteapparates sowie zu einer Schwächung seiner Regenerationsfähigkeit und fördern so schmerzhafte Entzündungen“, erklärt Dr. Ralf Luckey, MSc, leitender Zahnarzt am Diagnostikzentrum für Implantologie und Gesichtsästhetik (DIG) der Implantatzahnklinik in Hannover (IKH).



Zuckerangriff aus dem Körperinneren

Durch das geschwächte Immunsystem bei Diabetikern mangelt es dem Gebiss an Kraft, sich ausreichend vor Bakterien zu schützen. So führen Beläge in den Zwischenräumen schneller zu Entzündungen des Zahnhalteapparates als bei gesunden Menschen. Stellt der behandelnde Arzt eine ungewöhnlich schnelle Zerstörung des Zahnbettes fest und wirkt eine Therapie zunächst nicht, kann dies auf eine Diabetes-Erkrankung hinweisen. „Andersherum sollten Diabetiker besonders auf folgende Anzeichen einer Parodontitis achten: regelmäßiges Zahnfleischbluten, gerötetes Zahnbett, Mundgeruch, übermäßiger Zahnstein und -belag sowie eine Zunahme der Schmerzempfindlichkeit“, rät Dr. Luckey. Treffen einige dieser Punkte zu, gilt es, umgehend einen Experten aufzusuchen, um die genaue Ursache zu klären. Frühzeitige Behandlungen hindern eine bestehende Entzündung daran, sich auszuweiten, und schützen so vor schmerzhaften Folgeerkrankungen.

Zahngesund trotz Diabetes

Zuckerkranke können ihr erhöhtes Parodontitis-Risiko mit besonders intensiver Zahnpflege senken. Denn: „Entfernen Betroffene und Ärzte Entzündungs- und Bakterienherde wie etwa Beläge und Zahnstein, kann es gar nicht erst zu einem Angriff auf den Zahnhalteapparat kommen“, betont Implantologe Luckey. Dafür gilt es zum einen, regelmäßige Kontrolluntersuchungen sowie professionelle Reinigungen wahrzunehmen. Zum anderen beugt auch eine sorgfältige häusliche Pflege einer Parodontitis vor. Experten empfehlen, Zähne zwei Mal täglich zu reinigen sowie Zahnseide und weiche Zwischenraumbürsten zu verwenden. Auch Mundspüllösungen und -duschen helfen, hartnäckige Bakterien zu bekämpfen. Beachten Diabetiker die vorbeugenden Hinweise und suchen bei ersten Anzeichen umgehend einen Zahnarzt auf, helfen sie ihren Zähnen, dem Blutzucker zu trotzen und sich so langfristig vor bakteriellen Angriffen zu schützen.

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