(openPR) Die Beratungsgesellschaft MEDIA ECONOMICS hat mit der Studie "E-Fashion 2011" erneut den Online-Modemarkt analysiert.
Dabei wurden erstmals auch Aktivitäten der Modemarken im Bereich der Social Media untersucht. In der Gesamtauswertung über alle Online-Storefronts sowie deren Social Media und Mobile Performance eroberte der Web-Shop von 7trends den ersten Tabellenplatz vor Zalando und Hugo Boss. Bei den Facebook-Auftritten der Modemarken erreichte ASOS die höchste Punktzahl für die besten Social-Media-Präsenz.
Unter den 10 Bestplatzierten bei Facebook-Mode-Seiten befinden sich auch Jimmy Choo, Adidas, Stylebop, H&M, Otto sowie Louis Vuitton.
Köln, 03.01.2012. Auf Basis von mehr als 90 gewichteten Vergleichsfaktoren wurden 120 Online-Modeshops inklusive derer Social Media-Performance bei Facebook, YouTube und Twitter genauestens untersucht und analysiert. Zu den 120 Modemarken zählen Modehändler sowie -hersteller. Eine große Menge der untersuchten Modemarken verfügt schon über einen gut funktionierenden Multikanalvertrieb und bietet Mode sowohl über stationäre Läden und über Web-Shops als auch über mobile Smartphone bzw. Tablet-Anwendungen zum Kauf an.
Nachfolgend einige Auszüge aus den umfangreichen Ergebnissen der neu erschienenen Studie:
- 94% der untersuchten Modeanbieter betreiben aktiv eine Facebook-Präsenz.
- 54% haben mehr als 10.000 Fans. 13% haben bereits mehr als 1 Mio. Fans.
- 53% der Modeanbieter posten häufiger als 3x pro Woche.
- Rund ein Drittel unterstützt Kunden mit Guided-Selling-Funktionen.
- Nur 20% unterstützen Kunden mit zusatzlichen Passform-Informationen.
- 15% der Modeanbieter bieten ihren Kunden eine iPhone-basierte App an.
- 56% bieten weder eine App noch eine mobile browseroptimierte Version an.
- 6% der Modeunternehmen bieten eine iPad-App bzw. eine mobile browseroptimierte Version zur Tablet-Nutzung an.
- 58% der Modeunternehmen betreiben einen YouTube-Markenkanal (Brand Channel).
- 28% haben mehr als 1.000 Abonnenten ihres YouTube-Markenkanals.
- Knapp 60% der Modeanbieter lassen am Model, 33% an der Büste shooten.
- Nur 10% der Modeanbieter setzen Produktvideos und 360° Animationen ein.
Der Großteil der Fashionunternehmen hat bereits auf die Zeichen einer sich ändernden Mediennutzung sowie des Multichannel-Einkaufsverhaltens der vorwiegend jüngeren Zielgruppen reagiert.
“Die Fashion-Online-Shops sowie Social Media-Aktivitäten der Modemarken zeigen, dass Innovationskraft und Wettbewerbsintensitat in der Modebranche ungebrochen sind. Einzig im Bereich der mobilen Anwendungen auf Smartphones & Tablets stehen viele Modemarken noch ganz am Anfang”,
so Niklas Mahrdt, Professor für Marketing und E-Commerce an der Rheinischen Fachhochschule in Köln.
Über die Studie:
Die Studie "E-Fashion 2011: Erfolgsfaktoren von Fashion-Online-Shops" stellt die Neuauflage und damit die zweite Studie der Beratungsgesellschaft MEDIA ECONOMICS über die Wettbewerbsfähigkeit und Qualitat von Online-, Social- und Mobile Aktivitaten von Fashionanbietern dar.
Die Studie umfasst 150 Seiten sowie 156 aussagekräftige Abbildungen und Statistiken. Zahlreiche Cases und Fallbeispiele ergeben ein vollständiges Abbild der derzeitigen Online-Modelandschaft.
Alle umfangreichen Informationen und Bestellmöglichkeiten der Studie finden sich unter: http://www.electronic-fashion.de













