(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Nachdem die Börsianer gestern noch dem Nichtstun frönten, nimmt heute auch an NYMEX und ICE der Handel wieder an Fahrt auf. Zum verspäteten Start ins neue Jahr kostete US-Leichtöl (WTI) fast 101 Dollar; Nordseeöl (Brent) lag bei nahezu 109 Dollar. Der Euro präsentierte sich ebenfalls etwas fester.
Breaking News im Bezug auf die Ölpreise gibt es an diesem Morgen noch nicht zu vermelden, bei den üblichen Verdächtigen wie Eurokrise oder Iran-Embargo herrscht derzeit relative Ruhe. Das lässt Raum für einen klitzekleinen Exkurs zu einem weiteren „Schurkenstaat“. In Nordkorea ist nach dem Tod Kim Jong Ils und der damit verbundenen Staatstrauer offenbar wieder Normalität eingekehrt. Auch Nachfolger Kim Jong Un schaut sich, gleich seinem Vorgänger, Dinge an. So bleibt weniger Zeit für Säbelrasseln, welches erfahrungsgemäß die Ölpreise nach oben treiben würde.
Unterstützung bekommen die Produktpreise in Europa derweil von der Schließung von drei Petroplus-Raffinerien in Frankreich, Belgien und der Schweiz. Das Unternehmen befindet sich aufgrund fehlender Kredite in finanziellen Schwierigkeiten und ist dadurch gezwungen, seine Produktion zu drosseln. So dürften heute die hiesigen Heizölpreise leicht in die Höhe gehen. Zuletzt lagen die Bezugskosten hierzulande bei 87,98 Euro pro 100-Liter-Partie.
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