(openPR) BERLIN. Zu dem vom Hochschul-Informations-System (HIS) verkündeten Studienergebnis, das besagt, dass die Studierquote in Deutschland aufgrund verbesserter Arbeitsmarktchancen für Akademiker wieder steigt, erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Christoph :
Der Anstieg der Studierendenquote ist endlich eine positive Nachricht nach all den Hiobsbotschaften, die uns seit PISA erreicht haben.
Allerdings ist ein Anstieg derjenigen Studierberechtigten, die auch wirklich ein Studium ergreifen, von 65 Prozent auf 69 Prozent noch kein Grund zu Jubelschreien.
Im internationalen Vergleich hinken wir noch weit zurück. Der Durchschnitt der berechtigten Studienanfänger in anderen europäischen Ländern ist noch immer höher. Deutschland braucht diese hohe Quote ebenfalls, um im internationalen Wettbewerb der Wissensgesellschaft eine Chance zu haben.
Hier ist die Regierung gefordert, durch entsprechende Rahmenbedingungen die Studienbedingungen derart zu verbessern, dass sich mehr junge Menschen für eine akademische Ausbildung entscheiden. Dazu gehören gut ausgestattete Bibliotheken, ein verbessertes Verhältnis zwischen Professoren und Studenten und international bedeutende Forschung.
Um das zu erreichen, müssen wir uns allerdings auch über komplette Umstrukturierungen wie der zunehmenden Umwandlung von staatlichen Universitäten in Stiftungsuniversitäten und neue Wege der Hochschulfinanzierung Gedanken machen.






