(openPR) Geht es dem Euro gut, kann sich der deutsche Heizölkunde freuen. Leider geht es der Einheitswährung so schlecht wie seit fast einem Jahr nicht mehr. Trübe Konjunkturaussichten belasten ihn ebenso wie die zu großen Teilen ungelöste Schuldenkrise. Zum ersten Mal seit drei Tagen mussten Verbraucher deswegen Aufschläge hinnehmen.
LEIPZIG. (Ceto) Rohöl war heute etwas begehrter als gestern, machte trotzdem nur geringe Gewinne. Davon gaben beide Referenzsorten am Nachmittag ein gutes Stück wieder ab. Pessimisten finden derzeit für schwindende Kurse reichlich Gründe. Die OPEC schätzt den Verbrauch fürs kommende Jahr etwas schwächer ein. Gleichzeitig wird sie wohl morgen bei der Ministerkonferenz, dem höchsten Organ des Kartells, ihre Förderquote auf über 30 Millionen Barrel täglich hieven. Genügend Öl trifft dann auf schwindende Nachfrage, glaubt man der Internationale Energieagentur (IEA), die ihre Prognose für 2012 um 200.000 Barrel nach unten revidierte. Dennoch wird die Erde dann mehr Öl hergeben und in dieser oder jener Form wieder schlucken als derzeit, und zwar, so die Schätzungen, jeden Tag 1,3 Millionen Barrel.
Die Zuversicht in Europa schrumpft indes weiter. Das renommierte Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sieht zwar bei den Konjunkturaussichten einen kleinen Silberstreif. Der ist jedoch nur schwer zu erkennen, denn vor ihm liegt viel Trübnis. Alles in Allem weder gut für die Wirtschaft oder die europäische Einheitswährung. Und dann wäre ja noch die Schuldenkrise… Kaum verwunderlich, dass der der Euro innerhalb von 24 Stunden rund 2 US-Cent verlor und derzeit für deutlich weniger als 1,32 US-Dollar gehandelt wird. Das bedeutet für den US-Dollar ein 11-Monats-Hoch, auch wenn die Aussichten in der Neuen Welt alle andere als rosig sind.
Die Euro-Schwäche trieb die Preise im Inland nach oben – zum ersten Mal seit drei Tagen. Im Bundesdurchschnitt wurde für die 100-Liter-Partie bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern HEL 86,54 Euro gezahlt, das sind 21 Cent mehr als gestern. Vom Handel ist weiterhin nur geringes Interesse zu vernehmen.
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