(openPR) Der Russendisko-Erfinder und Erfolgsautor liest am 18. Januar im Berliner BKA-Theater.
2012 wird ein ein spannendes Jahr für Erfolgsautor Waldimir Kaminer. Die Verfilmung seines Debütromans "Russendisko" kommt dann in die Kinos, mit Matthias Schweighöfer in der Hauptrolle. Unter der Regie von Oliver Schmitz wird auch Kaminer in einer Nebenrolle auf der Leinwand zu sehen sein. Wer den russischen Wahlberliner lieber live bei einer Lesung erleben möchte, sollte am 18. Januar 2012 um 20 Uhr im "BKA" (http://www.bka-luftschloss.de/) in Berlin-Kreuzberg vorstellig werden.
Wladimir Kaminer will das Vorurteil wiederlegen, der Russe als solcher wäre schwermütig, und geht dabei mit gutem Beispiel voran. Der selbsternannte Rotwein-Russe kämpft voller Leidenschaft gegen Klischees, die seinen Landsmännern und -frauen anhängen. Seit seinem Bestseller "Russendisko" im Jahr 2000 hat er 17 Bücher veröffentlicht. Der 43-jährige Wahlberliner ist nahezu pausenlos auf Lesereise. "Seine Lesungen erinnern schon fast an eine Kabarett- oder Comedy-Show", berichtet ein begeisterter Zuschauer im Internet.
"Das Russische Rebellen-Gen", der Titel von Kaminers aktuellem Programm, ist einem Kapitel seines Buches "Meine russischen Nachbarn" von 2009 entnommen. Darin widmet er sich der Frage: Woher kommen Russen? Die These des Autors: Sie kommen aus Berlin. Sie spielen morgens Trompete und freuen sich, wenn ihre Nachbarn mit dem Besen an die Decke klopfen, um sie anzufeuern. Sie lieben Besuch, kapern aber notfalls auch ein paar Zeugen Jehovas, um sie in ihrer Wohnung festzuhalten, bis alle Fragen zu Gott und der Welt beantwortet sind. Wladimir Kaminer ist überzeugt, dass seine beiden Nachbarn Andrej und Sergej auf diese Weise der deutschen Gesellschaft ein ganzes Trio dauerhaft entzogen haben.
Gut möglich, dass der Autor am 18. Januar auch Geschichten aus seinem neuen Buch "Liebesgrüße aus Deutschland" zum Besten geben wird. Darin führt er durch die unterschiedlichsten Themengebiete mit der immer gleichen Konsequenz: es wird gelacht, und nicht nur am Ende. Geschichten von fleißigen Bienen oder den ersten Versuchen, die deutsche Sprache zu lernen und sinnvoll zu nutzen, zeigen Wladimir Kaminers großartige Beobachtungsgabe und seinen Sinn für Ironie. Seine Texte wirken auf den ersten Blick lakonisch, aber dahinter steckt mehr. Seine Kunst ist die schubladenfreie Satire mit Ausflügen ins Poetische. Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren und lebt seit 1990 in Berlin. 1995 lernte er hier seine ebenfalls aus Russland stammenden Frau Olga kennen.
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