(openPR) Deutschland weiter „bebunten“
Bundesabschluss der Initiative Hoffnung 2011 am 23.11.2011 in Berlin
Die Initiative Hoffnung 2011 hat nach Ansicht des Bundestagsabgeordneten Frank Heinrich (Chemnitz) Farbtupfer der Hoffnung hinterlassen. „Ich wünsche mir, dass ihr auch nach 2011 Deutschland weiter bebuntet“, so die Aufforderung Heinrichs an die 80 anwesenden Jugendlichen aus ganz Deutschland im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Bundestages. Sie waren auf Einladung der Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt, die ihre Teilnahme an der Veranstaltung kurzfristig absagen musste, zum Bundesabschluss der Initiative erschienen.
Stellvertretend für die 339 mitmachenden Gruppen und Allianzen berichteten die Jugendgruppen aus Kempten, Gießen und Parchim, wie sie in ihren Orten aktiv waren. So wurde zum Beispiel ein verschmiertes Spielplatzhäuschen renoviert, Menschen im Hospiz besucht oder Essen an Obdachlose verteilt.
Heinrich nahm auch das prall gefüllte Hoffnungsbuch entgegen, welches viele Aktionen der Jugendgruppen dokumentiert. Ebenso erhielt er vom Leitungsteam der Initiative, in Anlehnung an Martin von Tours, einen halben Mantel. Einen ganzen Mantel und ein leeres Hoffnungsbuch hatte das Team im Januar von Bundestagsvizepräsidentin Göring-Eckardt erhalten. „Die andere Hälfte des Mantels ist bei den Menschen geblieben, denen die Jugendlichen im Laufe des Jahres gedient haben“, so Gerhard Kehl vom Leitungsteam (Jordan-Stiftung Kempten).
Heinrich zeigte sich begeistert von den vielen Hoffnungsaktionen der Jugendlichen.
Der Koordinator der Initiative, Pastoralreferent Veit Claesberg (Jugendforum Wiedenest, Bergneustadt), schätzt das ungefähr 7.500 Jugendliche im Rahmen der Initiative aktiv waren. „Ihr gemeinsames Ziel war es Salz und Licht zu sein und damit liebevolle Taten im Sinne von Jesus Christus zu tun“, so Claesberg.
Vergabe der Hoffnungspreise
In Vertretung von Bundestagsvizepräsidentin Göring-Eckardt zeichnete Frank Heinrich drei Gruppen mit dem Hoffnungspreis aus.
Der Hoffnungspreis in Gold ging an die adventistische Jugendkirche „livingroom“ aus Mainz. Mit ihrem Projekt „Chancengleichheit“ setzen sie sich vorbildlich für bessere Bildungschancen benachteiligter Schülerinnen und Schüler ein. Das langfristige Projekt beinhaltet unter anderem eine Hausaufgabenbetreuung und ein Schülermentoring. Den Preis in Silber nahm die Jugendgruppe „fullhouse“ der unabhängigen Freikirche Christus-Zentrum an der Bergstraße e.V./Bensheim entgegen. Die Gruppe besuchte unter anderem ein Hospiz und strich ein Zentrum für Wohnungslose. Bronze erhielt die Jugendgruppe der Freien evangelischen Gemeinde Ettlingen, die auf einem Kinderspielplatz ein regelmäßiges Kinderprogramm anbieten. „Auch wenn wir nicht allen Gruppen einen Preis geben konnten, so sind die Gewinner auf jeden Fall die Menschen, denen gedient wurde“, so Veit Claesberg.
„Der Auftrag bleibt“
Nach dem offiziellen Bundesabschluss geht es für die mitmachenden Gruppen noch bis Ende Dezember mit dem Thema „Weihnachtsleuchter“ weiter. Unter diesem Motto werden Menschen besucht und auf das Licht der Welt hingewiesen.
Über die Zukunft der Initiative Hoffnung berät sich ihr tragendes Netzwerk Ende Januar 2012. Es besteht aus über 30 Organisationen und Werken aus dem evangelischen Spektrum und arbeitet auf der Basis der Deutschen Evangelischen Allianz. Einige Gruppen haben unabhängig davon angekündigt, ihre sozialen Aktionen fortzuführen. So hat eine Kirchengemeinde in Bergkamen, bei Dortmund, die Patenschaft für den Kinderspielplatz hinter ihrem Gemeindehaus übernommen. In Bergneustadt hat die Jugendgruppe der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde Wiedenest ihre Unterstützung von älteren Leuten bei der herbstlichen Grabpflege fest eingeplant.
„Die Initiative ist zu Ende, aber der Auftrag Salz und Licht zu sein bleibt gültig. Das haben viele Jugendliche schon vorher gewusst und verstanden“, so Gemeindereferent Marc Stosberg (Erkrath) vom Leitungsteam. Für ihn hat die Initiative den Trend zum sozial-missionarischem Handeln unter Jugendlichen bestätigt und gefördert.











