(openPR) OWNER-LESS nennt sich der Trend, der allen voran urbane, gut ausgebildete, junge Leute erreicht hat und den das unabhängige Marktforschungsinstitut Trendwatching.com zum Megatrend des Jahres 2011 gekürt hat. Das Carsharing-Prinzip zählt beispielsweise zu den großen Erfolgsgeschichten des OWNER-LESS-Trends, der nahe legt, dass viele Konsumenten ständigen Zugang tatsächlichem Eigentum vorziehen. So ist derzeit nichts so angesagt, wie das Teilen bzw. das gemeinsame Nutzen von Autos, Gärten, Fahrgelegenheiten und sogar Wohnungen.
Warum also nicht auch Kunst...?
Diese Frage haben sich die Galeristen Till und Lotte Bräuning von Elefant Art Space gestellt und 'die artothek' (zu finden unter: www.dieartothek.de) ins Leben gerufen. „Besitz bedeutet traditionell Verbindlichkeit. Aber die Flexibilität, die der Alltag heute verlangt, macht es oft nicht möglich sich festzulegen. Wer möchte schon 5000 Euro für ein Kunstwerk ausgeben, dass nach dem nächsten Umzug nicht mehr in die Wohnung passt?“, so Till Bräuning.
Artotheken verfolgen nicht nur einen Bildungsauftrag und unterstützen die Arbeit von Künstlern, sie ermöglichen kunstinteressierten Menschen die Begegnung und intensive Auseinandersetzung mit Werken im eigenen Zuhause. Um das etwas angestaubte Image von Artotheken in Deutschland zu polieren, setzten die Geschwister auf junge Künstler, unabhängige Positionen, Qualität und auf das Internet. Das Ziel: 2500 Werke aus den Feldern Malerei, Fotografie, Druckgrafik und Skulptur in das Programm der Artothek aufzunehmen.
Besonders wichtig war den Gründern die einfache Handhabung und leichte Orientierung auf der Webseite. Nutzer finden dort nicht nur Informationen zu Werk und Künstler, sondern auch eine Suchfunktion, um Arbeiten gezielt auswählen zu können. Ein flexibles Guthabenmodell erlaubt es, Werke bis zu 24 Monate in den eigenen vier Wänden zu genießen. Bereits unter 10 Euro pro Werk und Monat bietet die Plattform eine vielfältige Auswahl an Werken.
„Die Idee unterstützt nicht nur die Künstler, sondern trägt dazu bei, dass für diejenigen, die sich Originale (noch) nicht leisten möchten, eine intensive Begegnung mit Kunst möglich ist. Deshalb kann man die Werke auch kaufen - der Preis wird dann voll mit bereits gezahlten Leihgebühren verrechnet,“ so Lotte Bräuning.
Spannend für Hamburg: Interessierte können die Kunstwerke nicht nur im Internet erleben, sondern auch in den Räumlichkeiten der Galerie Elefant Art Space am Heidenkampsweg 32, 20097 Hamburg.













