(openPR) Nicht erst seit den vielen Krimisendungen, die allabendlich die Wohnzimmer der Fernsehzuschauer besuchen, ist der Begriff des Profilings schillernd und geheimnisvoll zugleich. Der Essener Soziologe und Kriminologe Oliver Bidlo hat nun ein Buch "Profiling. Im Fluss der Zeichen" verfasst, in dem er das Profiling in kriminalistischer Hinsicht vorstellt und verdeutlicht, dass alle Menschen im Alltag "Profiling" betreiben. Mithilfe einiger Methoden lässt sich diese Fähigkeit verbessern und in vielen alltäglichen und beruflichen Bereichen einsetzen.
Tatorte, wie überhaupt die ganze Welt, sind aus Zeichen gesponnen bzw. zeichenbehaftet. Unser Körper selbst ist durch Zeichen geprägt und wird durch kulturelle und gesellschaftliche Einflüsse wesentlich mitgestaltet. Der Körper ist zugleich Produkt als auch selbst Produzent von Gesellschaft. Lernt man nun diese Zeichenketten, die die Welt wie einen Schleier umhüllen, zu dekodieren, kann man „mehr“ lesen als es die Oberfläche eines Ortes, Bildes, einer Situation, einer Person oder eines Sachverhaltes auf den ersten Blick herzugeben vermag. Das Buch bietet einen interessanten Einblick in das kriminalistische Profiling - oder der Operativen Fallanalyse, wie es in Deutschland heißt - und zeigt zugleich an alltäglichen Beispielen, wie wir selbst unentwegt Zeichen aufnehmen, interpretieren und selbst ausstrahlen. Ein Vorwort des BKA-Fallanalytikers Harald Dern runden das Buch ab.













