(openPR) Vor einem Jahr - im November 2010 - durfte Jean-Dominique Risch in Darmstadt und aus den Händen des Regierungspräsidenten für die Stiftung „Zukunft schenken!“ die ersehnte Stiftungsurkunde entgegen nehmen, mit der die Stiftung nun auch die staatliche Anerkennung gefunden hatte. Die kleine Stiftung, die sich satzungsgemäß Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen, benachteiligten oder von Armut betroffenen Familien in Oestrich-Winkel und im Rheingau zuwendet, hat seit ihrer Gründung 2009 in erheblichem Maße Verantwortung in der Region übernommen. „Unsere alltägliche Hilfe bei den vielen kleinen und großen Bedarfen leisten wir dabei ohne bürokratische Hürden, schnell und für alle Betroffenen erfahrbar“, beschreibt Risch den Anspruch und die Arbeit der Stiftung. Satzungsgemäß ist das Engagement dabei ehrenamtlich und die Mitglieder des Vorstandes und des Stiftungskuratoriums erhalten keinerlei finanzielle Zuwendungen. Dasselbe gilt natürlich auch für den Stifter und seine Familie. Im Gegenteil: Risch trägt mit seiner Familie im Wesentlichen alle Aufwendungen für Verwaltung und die Organisation der Stiftungsarbeit selbst. Angesprochen auf die Nachhaltigkeit der Hilfen verweist Risch beispielsweise auf das Engagement an der Reformschule Rheingau. Dank des dauerhaften Spendens der Unternehmensgruppe Garreis aus Marienthal konnte dort die Schulsozialarbeit um 20 Stunden im Monat aufgestockt werden. Dieses Engagement begründet Risch mit einem Zitat aus einer renommierten Studie: „Jugendliche ohne Hauptschulabschluss sind besonders häufig von Ausbildungslosigkeit betroffen, werden über ihr gesamtes Berufsleben hinweg einem hohen Arbeitslosigkeitsrisiko ausgesetzt sein bzw. müssen dauerhaft von einem verhältnismäßig niedrigen Einkommen ihren Lebensunterhalt bestreiten. Im Ergebnis sind diese Jugendlichen auch in ihren sozialen Teilhabechancen an unserer Gesellschaft deutlich eingeschränkt“. Und er fügt an: „Mit unserem Engagement möchten wird den jungen Leuten persönliche Orientierungshilfe, Begleitung und intensive Individualförderung ermöglichen. Diese 20 Stunden Schulsozialarbeit stellen für die jugendlichen HauptschülerInnen einen unmittelbaren Mehrwert dar“. Bezogen auf die Nachhaltigkeit erzählt er dann noch ganz persönlich aus seiner Arbeit: „Wenn Menschen, die innerlich bereits lange resigniert haben, die sich durchs Leben kämpfen und dabei immer hinten anstehen müssen, plötzlich erleben dürfen, dass jemand aus dem Nichts auf sie zukommt und einfach so beschenkt, so ist diese Erfahrung bereits mit einem bleibend positiven Gefühl verbunden. Auch das bedeutet Nachhaltigkeit“. Über die Schulsozialarbeit hinaus, organisiert die Stiftung in Zusammenarbeit mit den Studierenden der European Business School an der Reformschule Rheingau außerdem Lernpatenschaften. Die jugendlichen SchülerInnen erfahren dabei persönliche Zuwendung, Begleitung und Unterstützung durch die Studentinnen und Studenten. Ziel der Förderung ist es, individuelle schulische Defizite aufzuarbeiten und den jungen Leuten die Versetzung oder einen guten Schulabschluss zu ermöglichen. „Für die Stiftung stelle die Nähe und Nachbarschaft zur EBS einen absoluten Glücksfall dar“, freut sich Risch. Rund 88.000 €uro hat er in den beiden vergangenen Jahren an Spenden und Zustiftungen zur Umsetzung des Stiftungszweckes einwerben können. Mit einem reichen Stiftungskapital wird uns im Rheingau einmal fast alles an Hilfen möglich sein – und dies auf besonders nachhaltige Weise, denn als Stiftung schöpfen wir aus den Erträgen - den Zinsen dieses Stiftungsvermögens“, wirbt Risch um Zustiftungen. „Jeder €uro, der einmal dem Stiftungsvermögen zufließt, wird uns um ein vielfaches überleben und dauerhaft im Sinne des Stiftungszweckes verwendet werden können“. Außerdem wirbt Risch um Förderer dieser sinnvollen und ganz besonders wertvollen Stiftungsarbeit und lädt dazu ein, Patin oder Pate für benachteiligte Kinder im Rheingau zu werden - gleichsam Botschafter der Stiftung zu sein. Hierzu hat sich der Freundeskreis der Stiftung gebildet, dessen Mitglieder ihre Verbundenheit mit der Stiftungsarbeit mit einer jährlichen Zustiftung von 50 €uro und mehr ausdrücken und darüber hinaus eingeladen sind, sich persönlich und aktiv einzubringen. Alle neuen Mitglieder im Freundeskreis werden in einem Stiftungsbrief über die Entwicklung der Stiftung informiert und erhalten zudem eine Anerkennungsurkunde.
Die Stiftung - Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen und den „Grundsätzen guter Stiftungspraxis“ verpflichtet - hat auf ihrer Internetpräsentation transparent eine Vielzahl Informationen über „Zukunft schenken!“ und ihre Arbeit zusammengestellt. www.zukunftschenken.de









