(openPR) Die Kunsthistorikerin Dr. Barbara Aust-Wegemund spricht über die Rolle der Malerinnen
in der Kunstgeschichte. Ein Vortrag mit Lichtbildern.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung:
"MAL MUTTER, MAL TOCHTER"
Malerei und Zeichnung von Marie-Luise Beyer und Carolin Beyer
in der Handwerkskammer Hamburg, 1.- 30.November 2011
15. November 2011, 19:00
Abendkasse, 5 Euro
Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 11
20355 Hamburg
Das Wahlrecht war noch lange nicht in Sicht, zum Kunststudium ließ man Frauen um 1900 auch nicht zu. Die Frauen hatten es nicht leicht, denn Salons und Akademien mussten erst erobert werden. In der Regel stammten Kunstschaffende Frauen aus Künstlerfamilien, waren oft Töchter von Künstlern oder Künstlerinnen. So kamen die Malerinnen meist aus betuchten Kreisen, wie auch die amerikanische Künstlerin Mary Cassatt, deren Familie ihr den Aufenthalt in Frankreich ermöglichte. Man verbot den Künstlerinnen nicht nur die Kunstakademien. Auch das öffentliche Leben, Restaurants oder Bars, die sie nicht ohne Anstands-Begleitung besuchen durften. Das Café Guerbois am Montmartre, in dem sich ab 1876 die Impressionisten Degas und Manet trafen, blieb für sie geschlossen. Die Kunsthistorikerin Dr. Barbara Aust-Wegemund spricht über die Rolle der Malerinnen in der Kunstgeschichte. Der Vortrag schlägt einen Bogen zur Gegenwart und hinterfragt gleichsam die heutige Situation der Künstlerinnen.










