(openPR) Das Haus Paula Becker in Bremen lädt ein zur Eröffnung der Ausstellung mit Bildern der Künstlerin Angela Spohr Puppel am Freitag, den 31. Juli 2015 um 19.00 Uhr. Zur Eröffnung singt Angela Spohr Puppel Balladen von Schubert, Wolf und Liszt. Am Flügel spielt Michael Poliatskin.
„Das Leben ist ein Wunder. Es kommt über mich, daß ich oftmals die Augen schließen mu?, sprach einst Paula Modersohn-Becker (1876-1907), Malerin und Wegbereiterin des Expressionismus. Dieser Ausspruch ist heute so gültig wie damals, insbesondere für Seelenverwandte Künstlerinnen wie die Malerin und Sopranistin Angela Spohr Puppel aus Freiburg, die eine Einladung zur Einzelausstellung vom Haus Paula Becker aus Bremen erhielt.
Das Haus Paula Becker, im Bremer Stadtteil Schwachhausen gelegen, war von 1888 bis 1898 der Lebensmittelpunkt der jungen Künstlerin Paula Becker, die später als Worpsweder Künstlerin Paula Modersohn-Becker berühmt wurde.
Die Mezzo-Sopranistin und Lehrerin für Gesang und Alexandertechnik Angela Spohr Puppel, geboren in Braunschweig, studierte bei Hanns-F. Kunz und bei Beata Heuer an der renommierten Musikhochschule Freiburg, an der sie einen langjährigen Lehrauftrag für Gesang und Körper-Atem-Stimme hatte. Sowohl als Sopranistin als auch auf der Leinwand versprüht die Künstlerin ein reiches Colorit an Farben.
Die Ausstellung zeigt Landschaften, Reiseimpressionen, Gärten, Familienporträts und Stilleben, die teils figürlich in expressionistischem Duktus umgesetzt sind. Nicht inszenierte Schönheit und Gefälligkeit, sondern Charakter und Eigensinn betont Angela Spohr Puppel in ihren Bildern. Es entstehen dabei Kompositionen von heiterer Leichtigkeit, die Stimmungen oder Gefühlslagen widerspiegeln.
Halt und Orientierung geben die mit konturiertem Strich skizzierten Figuren und Objekte, welche den Bildaufbau horizontal und vertikal ordnen. Durch diese zwar strukturierte, gleichsam offene und prozessuale Bildform gelingt es Angela Spohr Puppel, Malweise und Maltechnik experimentell zu erweitern.
Mit der Gestaltung der Form geht die der Farbe einher. Es zählt der geistige Wert der Farben: Mal korrespondieren warme Ockertöne mit Himmelblau und Pistazie, ein anderes Mal kräftige Blau-, Grüntöne mit zartem Apricot. In ihrer Dichte vermitteln sie den Eindruck, als seien die Erlebnisse übereinander geschichtet - wie ein Klangteppich kunstvoll gewebt.
Die Ausstellung mit Angela Spohr Puppel ist bis zum 30. August 2015 im Haus Paula Becker Haus in Bremen zu sehen.



















