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DER AVA - SCHWEINE-FLÜSTERER HILFT DEN ANTIBIOTIKA-EINSATZ ZU REDUZIEREN

08.11.201110:13 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: DER AVA - SCHWEINE-FLÜSTERER HILFT DEN ANTIBIOTIKA-EINSATZ ZU REDUZIEREN

(openPR) Die Agrar - und Veterinär - Akademie (AVA) im münsterländischen Horstmar-Leer unter der Leitung von Fachtierarzt für Schweine und Dipl.-Ing. agr. Ernst-Günther Hellwig, bot in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Fachtierarzt und Schwei-nespezialisten Dr. Kees Scheepens, auch genannt der „Schweineflüsterer“ und Dipl.-Ing. agr. Lucia Lake, (eine ausgewiesene Tierernährungswissenschaftlerin) einen 2-tägigen Intensiv-Workshop zur „Verfeinerung der Tierbeobachtung“ und dem „Aufspüren und Deuten von Schweinesignalen“ und „Gesundheitssignalen“ an. Ziel des ausgebuchten Workshops mit Teilnehmern aus Deutschland, der Schweiz und Österreich war es, das Auge des Tierbeobachters zu schärfen und aus diesen „Sig-nalen“, die die Schweine uns geben, entsprechende Konsequenzen zum Wohle der Tiere zu ziehen. Durch diese intensive und geschulte Beobachtung erkennt man bereits sehr früh „Veränderungen“, die negative Einflüsse auf die Tiergesund-heit zur Folge haben können. Und diese Früherkennung verhindert damit Erkrankungen der Tiere, denn die Signale lassen den Tierbetreuer und Tierarzt früh genug reagieren und agieren. Somit werden medikamentelle Behandlungen verhindert, also letztendlich der Medikamenteneinsatz stark reduziert, was einer Resistenzbildung der Antibiotika entgegentritt.


Dr. Kees Scheepens hat sich bereits viele Jahre mit dem Verhalten von Schweinen beschäftigt und wird in den Niederlanden gerne als der „Schweineflüsterer“ bezeichnet. „Schweine geben uns eine Vielzahl von Zeichen, durch die wir bereits schon sehr früh feststellen können, ob die Tiere sich entsprechend wohl fühlen“, so Dr. Kees Scheepens, der dieses Konzept seit Jahren erfolgreich in Zusammenarbeit mit der AVA mittlerweile den 20. Workshop durchführte. Neben den Checklisten, die zu der intensiven praktischen Schweinebetriebsanalyse am zweiten Kurstag gehör-ten, fehlte z. B. auch nicht Litermaß, Stoppuhr, Nebel-, Ammoniak - & CO2-Messgeräte und vor allem das Fieberthermometer. Jede Auffälligkeit im Schweinebetrieb wurde dokumentiert und in der Nachbesprechung sehr intensiv diskutiert. Alle Auffälligkeiten wurden von den teilnehmenden bestandsbetreuenden Tierärzten, Landwirten und auch Beratern zusammengetragen, und die „Schweinesignale“ entsprechend unter den Fach-leuten der Gruppe gedeutet. Hierdurch wird sichergestellt, dass die Tiere sich wohl-fühlen. Daraus resultierende positive Folgen sind weniger Erkrankungen und die dadurch bereits angesprochenen weniger medikamentellen Behandlungen, was letztendlich dem Verbraucherschutz dient.

Nicht nur die „alten Hasen“ der Schweineprofis waren vom Kurs sehr angetan, auch junge Veterinäre, die mehr oder weniger neu in die „Materie“ der tierärztlichen Be-standsbetreuung einsteigen, kamen auf „ihre Kosten“, Die AVA-Workshop-Teilnehmer nahmen sehr viele, nicht nur praktische, Anregungen für ihre tägliche Arbeit und Beratung mit nach Hause – letztendlich zum Wohle der Tiere, der Ver-braucher und natürlich dem Betrieb.
Dieser Schweinekurs ist gerade wegen der intensiven Verknüpfung von Theorie und Praxis mit den Übungen auf einem Zucht-und Mastbetrieb einzigartig im deutschsprachigen Raum. Die Kursteilnehmer waren sich einig, dass letztendlich jeder in der Schweineproduktion Tätige ein solches Kursangebot unbedingt wahrnehmen sollte. Der 21. Workshop zu den AVA - Schweinesignalen findet am 12. und 13. April 2012 statt. Die Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) nimmt bereits jetzt schon Anmeldungen entgegen (E-Mail; Tel: 02551-7878; Fax: 02551- 83 43 00).
Weitere Infos auf der Webseite der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) unter: www.ava1.de

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Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA)
Dorfstr. 5
48612 Horstmar-Leer
Tel.: 02551-7878
Fax: 02551-834300
Mail: E-Mail
www.ava1.de

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