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Melkroboter ( Automatisiertes Melken) - Fluch oder Segen für Milchviehbestände und Tierärzte?

21.01.202517:51 UhrGesundheit & Medizin
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Automatische Melksysteme (AMS) sind heute das das „Maß der Dinge
Automatische Melksysteme (AMS) sind heute das das „Maß der Dinge" (© Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA))

(openPR) Melkroboter sind das Ergebnis jahrzehntelanger technologischer Fortschritte in der Agrartechnik. Sie ermöglichen es, die Melkprozesse zu automatisieren und sind mittlerweile so ausgereift, dass „moderne“ Milchviehhaltungen immer mehr die AMS-Vorteile nutzen werden. Automatische Melksysteme (AMS) sind heute in modernen Milchviehbetrieben mit den entsprechenden Tierzahlen das „Maß der Dinge“.
Entscheidet sich der Milchviehbetrieb für ein automatisches Melksystem, weiß er, dass zwar die reine körperliche Arbeit für die Tierbetreuenden „leichter“ wird, dafür aber die Anforderungen an das Management um ein Erhebliches anspruchsvollen werden.
Auch die Anforderungen für die den AMS-Betrieb betreuende Tierarztpraxis werden anspruchsvoller und „diffiziler“. Von der Tierärztin, bzw. dem Tierarzt muss verlangt werden, sich mit den automatischen Melksystemen entsprechend „auszukennen“ und „Auffälligkeiten“ und „Befunde“ mit in die Betreuungsaufgabe zur Gesunderhaltung der Herde mit einzubeziehen. Hierbei geht es keinesfalls um technische Daten. Dafür sind andere Technikbetreuende zuständig.
Der Melkroboter kann rund um die Uhr arbeiten, was zu einer flexibleren und effizienteren Milchproduktion führt. Die Technologie umfasst präzise Sensoren und Software, die nicht nur das Melken selbst steuern, sondern auch eine Vielzahl von Daten über die Gesundheit und Produktivität jeder einzelnen Kuh sammeln. Diese Daten ermöglichen es Landwirten und betreuenden Tierärzten, fundierte Entscheidungen treffen zu können und die Effizienz der Milchviehherde zu optimieren und damit zu steigern.
Wie gut die Vorteile dieser modernen Technologie genutzt und gleichzeitig die Risiken kontrolliert und beherrscht werden können, hängt maßgeblich von den betreuenden Personen ab. Arbeiten Produktionsleitung, Tierarzt, Fütterungs- und andere Produktionsberater eng zusammen, arbeitet auch das Robotermelksystem in der Herde gut. Es bestehen allerdings große Unterschiede zwischen den Betrieben, die meist auf unterschiedlich gutes Management und tierärztlicher Betreuung zurückzuführen sind.
Es gibt zwar viele Vorteile, die für eine Implementierung von Melkrobotern sprechen, es gibt auch eine Menge von Herausforderungen, denen sich Landwirt und auch Tierarzt stellen müssen. Beide müssen sich intensiv mit der Technologie beschäftigen; für den Tierarzt sind aber mehr die Interpretation der gesammelten AMS-Daten für die Kuhgesundheitsprävention noch wichtiger. Dabei stellt sich die Frage, welche Daten (und davon gibt es mehr als genug), von großer Wichtigkeit sind und wie diese in die tierärztliche Bestandsbetreuung mit einzubinden sind.

In der Zukunft wird erwartet, dass die AMS-Technologie immer weiter verbessert und kostengünstiger wird. Fortschritte in der Robotik und Künstlichen Intelligenz werden die Effizienz und Zuverlässigkeit von Melkrobotern weiter steigern. Und der Bestandstierarzt steckt „mittendrin“ und muss diese neue Technik für die Tiergesundheitsbeurteilung nutzen können.
Wo kann der Bestandstierarzt seine Kenntnisse zu AMS- Systemen erlangen?
Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) bietet für Tierärztinnen und Tierärzte, die bereits Milchviehbetriebe mit automatischen Melksystemen (AMS) betreuen, bzw., die sich intensiver mit AMS auseinandersetzen wollen, im März 2025 zwei absolut praktisch ausgelegte AMS-Workshops an, die nach neuester landwirtschaftlicher und tiermedizinscher Wissenschaft zur Thematik an, um letztendlich aus der Vielzahl der AMS-Daten einen höheren tiermedizinischen Nutzen und Erfolg für die tierärztliche Bestandsbetreuung ziehen zu können.
Als AMS-Referentin steht die Diplomagraringenieurin Ulrike Stibbe aus Prosselsheim zur Verfügung, die auf langjährige Herdenmanagementerfahrungen mit AMS zurückgreifen kann (Schulungsprogramme, Nutzung von AMS-Auswertungen zur Produktionsoptimierung, individuelle AMS-Problemlösungen, Support, etc.). Die landwirtschaftliche Unternehmensberaterin kennt die Schwächen und Stärken der auf dem deutschen Markt befindlichen Melksysteme. Sie agiert absolut neutral und firmenunabhängig (ohne die Firmenphilosophie eines Herstellers berücksichtigen zu müssen).
Die am AVA-Workshop teilnehmenden Tierärzte werden mit der AMS-Expertin die jeweiligen Melksysteme - mit all den Stärken und Schwächen – „diskutieren“, und damit als betreuende Tierarztpraxis erfahren, wie die jeweiligen unterschiedlichen Robotersysteme in die tierärztliche Betreuung entsprechend einzuordnen sind.
Der große Vorteil dieses AVA-Workshops liegt u.a. darin, dass „kein Blatt vor den Mund“ genommen werden muss, denn diese AVA- Fortbildung ist absolut „neutral“ und ohne „Firmenzwänge“. Gewisse Firmeninteressen oder „Rücksichtnahmen“ treten also in den Hintergrund. Einen solch firmenneutralen Workshop sucht seinesgleichen im deutschsprachigen Raum. AMS-Tierärzteweiterbildungen werden meist „nur“ von AMS-Anbietern durchgeführt und entsprechen deshalb wohl der jeweiligen Firmenphilosophie.
Die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) bietet diesen Tierärzte-AMS-Workshop am 05. März in Bayern/Mittelfranken und am 12. März 2025 im Münsterland (NRW) an.
Es wird kein System präferiert und keine „AMS-Firma“ beworben. Diesen firmenneutralen AMS-Workshop sollten Milchviehbestände betreuende Nutztierärzte und -tierärztinnen nicht versäumen.
„Besser geht Fortbildung nicht“, so Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA), Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler, Ernst-Günther Hellwig.
Alle weiteren Informationen (nebst Anmeldung) findet man HIER auf der AVA-Homepage.

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