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Arzneimitteleinsatz beim Schwein - eine AVA-Fachdiskussion mit Tierärzten und Landwirten

14.02.201312:09 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Arzneimitteleinsatz beim Schwein - eine AVA-Fachdiskussion mit Tierärzten und Landwirten
Arzneimitteleinsatz beim Schwein - sehr gut besuchte AVA-Fortbildungsreihe
Arzneimitteleinsatz beim Schwein - sehr gut besuchte AVA-Fortbildungsreihe

(openPR) Welche Behandlungsstrategien kranker Schweine sind heute überhaupt noch möglich? Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) greift das Thema in Fortbildungen auf.

Das Schreckgespenst „Antibiotika-Resistenzen“ ist zurzeit eines der meist diskutierten Themen, und das nicht nur in der Tierproduktion. Politik und Verbraucher sehen Tierhalter in der Pflicht, Keime und Erreger in Tierbeständen einem möglichst geringen Selektionsdruck durch Antibiotika auszusetzen. Daher werden aktuell, besonders in einer Vielzahl von Veranstaltungen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) für Tierärzte der Nutztiermedizin und Tierhaltern, eine Vielzahl von Ansatzpunkten zur Erhaltung der Tiergesundheit diskutiert, die den Einsatz von Arzneimitteln reduzieren soll. Das Ziel soll und muss sein, besonders den Einsatz der antimikrobiellen Wirkstoffe drastisch zu minimieren. Darin sind sich Tierärzte und Tierhalter einig. Unverständlicherweise fordern einige politische Kreise und Verbände sogar ein „Behandlungsverbot“, was allerdings schon aus Tierschutzgründen verneint werden muss.


Tierärzten und Tierhaltern wird ungerechtfertigter Weise vorgeworfen, „Unmengen von Antibiotika“ einzusetzen. Die Diskussionen werden zum großen Teil unsachlich und laienhaft geführt, was zu immer mehr Unsicherheiten, sowohl bei den Verbrauchern als auch bei Tierärzten und Tierhaltern, führt.
Kranke Tiere müssen aus Tierschutzgründen behandelt werden! Aber „wie genau, wie lange, wie oft“ dürfen Arzneimittel, insbesondere Antibiotika, demnächst eingesetzt werden? Dieses zog sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltungen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), wie Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der Akademie für Tierärzte und Landwirte, berichtet. Die Organisation „Qualität und Sicherheit“(QS) in Bonn, stellte im Rahmen der AVA-Veranstaltungen ihr neu eingeführtes Antibiotikamonitoring in Geflügel- und Schweinemastbeständen vor, welches aber in Fachkreisen der Tiermedizin und Landwirtschaft sehr konträr diskutiert wird, ob hier überhaupt die richtige Strategie zum Tragen kommt, denn eine staatlich organisierte Antibiotika-Datenbank wurde vor Kurzem von der Politik beschlossen. Kommt jetzt die „doppelte“ Datenerfassung? Der Fachanwalt Dr. Wolfgang Hansen, Starnberg, der sich auf das Fach Tierarzneimittelrecht spezialisiert hat, informierte die vielzähligen Teilnehmer, Tierärzte, Landwirte und Berater, über die rechtlichen Voraussetzungen und Konsequenzen im Rahmen des Arzneimittelgesetzgebung und der vorgesehenen Änderungen dieses Gesetzes.
In der sehr gut besuchten AVA – Veranstaltungsreihe wurden vielzählige Lösungsvorschläge und „Stellschrauben“ durch die hochkarätigen Fachreferenten angeboten, damit gesunde Tiere erst gar nicht erkranken- denn gesunde Tiere brauchen kaum Arzneimittel! Hier bieten sich für landwirtschaftliche Betriebe auch Chancen, Zeit und Geld zu sparen und die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Die Firmen MSD-Intervet, Cidlines, Virbac und Dosatron unterstützten die erfolgreiche Fortbildungsreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit dem Ziel der Verbesserung des Gesundheitsstatus von Schweinebeständen, um den Arzneimitteleinsatz auf ein Minimum reduzieren zu können. „AVA-Fortbildungen sparen Antibiotika“, sagt der Fachtierarzt für Schweine und Agrarwissenschaftler Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der seit 2001 bestehenden Fortbildungsgesellschaft, die im Jahr 2012 weit über 6.000 Fachleute der Tiermedizin und Landwirtschaft fortgebildet hat.
Im März findet die 12. AVA-Haupttagung in Göttingen statt, auf der wichtige fachliche Fragen, aber auch tierärztliche Berufspolitik diskutiert wird. Die jährlich stattfindende Fortbildung für Tierärzte bezeichnet man als das „Fortbildungshighlight der Nutztiermedizin.

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