(openPR) Pflegeberufe bieten für Schulabgänger und Arbeitssuchende eine gute berufliche Perspektive. Experten gehen davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren bis zu 77.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt werden, um den steigenden Pflegebedarf in Deutschland abzudecken. Rolf Höfert , der Chef des deutschen Pflegeverbandes, betont, dass dabei nicht nur Hände, sondern ganz besonders qualifizierte Köpfe gebraucht werden. Um diesen Bedarf zu decken ist eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung nötig.
Das Pro Seniore Pflegenetz Berlin veranstaltet hierzu am Dienstag, 15. November, von 10.30 Uhr bis 15.00 Uhr in der Pro Seniore Residenz Kurfürstendamm (Kurfürstendamm 100) eine Jugendfachtagung für interessierte Jugendliche, Berufseinsteiger und Umschüler aus Berlin und Brandenburg. Dort wird über Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen in der Altenpflege informiert.
In der Zeit von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr werden die unterschiedlichen Berufsbereiche im Bereich der Altenpflege von Mitarbeitern der Berliner Pro Seniore Einrichtungen vorgestellt.
Um 12.00 Uhr startet die „Erlebniswelt Pflege“, bei der die Teilnehmer eine Reise in die eigene Zukunft unternehmen können und bei Aktivitäten mit Senioren einen Einblick in das Berufsfeld erlangen können. Zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr halten Experten interessante Fachvorträge über Ernährung im Alter, Perspektiven im Gesundheitswesen, Akademisierung der Pflege. Den Abschluss bildet ein anschaulicher Erfolgsbericht aus einer Wohngruppen für Menschen mit Demenz.
Derzeit sind die Bewerberzahlen in der Pflegebranche rückläufig. Nur 3,8 Prozent der deutschen Schüler können sich vorstellen, in der Pflege zu arbeiten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen. "Viele kennen nur die Klischees über die Pflege und sind kaum über das wahre Berufsbild informiert", so Friedhelm Fiedler, stellvertretender Vorsitzender des Arbeitsgeberverbands Pflege und Mitglied der Geschäftsführer von Pro Seniore. Befragt man dagegen die Auszubildenden in der Branche selbst, so zeigt es sich, dass die meisten mit ihrer Wahl zufrieden sind. 94 Prozent würden sich demnach wieder für ihren Beruf entscheiden.
Die 15 Pflegeeinrichtungen der Pro Seniore in Berlin und Brandenburg sind sich dieser Zahlen seit Langem bewusst und erhöhen 2011/12 erneut ihre Ausbildungszahlen auf nunmehr 95 Auszubildende. Auf der Jugendfachtagung besteht die Möglichkeit direkt Bewerbungsunterlagen abzugeben und mit Personalverantwortlichen der Häuser ins Gespräch zu kommen.













