(openPR) Lichtobjekte
Der britische Künstler Steven Scott erschafft seine Werke aus Licht, wobei seine Projekte von großen, in die Architektur integrierten Installationen bis hin zu kleinformatigen Lichtkästen reichen. Seine formale Sprache verweist auf das Erbe der Minimalisten wie Donald Judd, Sol LeWitt oder auch Dan Flavin, dem Pionier der Lichtkunst. Scott bringt das Licht, das sich übergangslos und leise bewegt und verändert, zum Atmen. Der Betrachter findet sich in still pulsierenden Farbräumen wieder, die nach behutsamen Rhythmen changieren. Dabei variiert die Skala des Farbspektrums, und je langsamer die Zeitabfolge der Lichtbewegung ist, desto weniger vermag das Auge die sich vollziehenden Farbmetamorphosen überhaupt wahrzunehmen. Die Arbeiten erinnern an die vibrierende Kraft der Bilder von Mark Rothko mit ihren verschwimmenden Farbflächen und versetzen den Betrachter in eine kontemplative Stimmung.
Steven Scott (*1955 in London) lebt und arbeitet in Kopenhagen. Seine Projekte reichen von SEVENTY SEVEN – einer komplexen, 7 Stockwerke übergreifenden Lichtinstallation im zentralen Atrium des von 3XN-designten Deloitte Headquarters in Kopenhagen, bis hin zu ECSTASY – einer Serie meditativer Farbabfolgen, die aus schwarzen Acrylkästen leuchten und die wir in unserer Ausstellung zeigen. Grundlegend für Scotts Arbeiten ist das Verständnis von Licht und dessen Interaktion mit Menschen im urbanen und architektonischen Umfeld. Dabei greift Scott auf einen großen Erfahrungsschatz im Theaterdesign zurück, bevor er vor 15 Jahren mit seiner Lichtkunst begann. Während seiner Zeit als Designer an den einflussreichen Riverside Studios in London arbeitete er mit den weltführenden Ballet- und Opern-Ensembles, mit Filmemachern wie Peter Greenaway und Künstlern wie Sir Anthony Caro.













