(openPR) Während von den klar definierten, geometrischen Farbflächen in Jon Grooms früher Werkphase eine kontrollierte Strenge ausgeht, entwickeln sich seine neuen Ölbilder unter dem Einfluss der Aquarellmalerei in einer direkten und freien Malweise: Öl auf Metall, Öl auf Leinen und Öl auf Holz - diese Materialien transportieren Transparenz und Opazität in ihrer ganz spezifischen Weise. Groom mixt die Farben und Pigmente direkt auf der Oberfläche, so dass Texturen, Farben und Formen zur Sprache der Bilder werden. Licht und Farbe scheinen miteinander zu verschmelzen, die unscharfen Ränder der Farbfelder und deren Überlagerungen lassen kommunizierende Beziehungen entstehen, während verschiedene Grade der Lumineszenz und Dichte miteinander kontrastieren und ein Volumen hervorbringen. Die freien Pinselstriche und die verschwommenen Ränder der geometrischen Farbfelder erzeugen feine Vibrationen und gehen miteinander interaktive Verbindungen ein.
Wie bereits in seinem frühen Werk konzentriert sich Groom auch weiterhin auf ein reduziertes Formenvokabular, und dennoch strahlen die Bilder eine extreme Emotionalität aus, die den Betrachter in den Bann zieht und mit denen Groom die Poesie in die Kunst zurück bringt.
Jon Groom wurde 1953 in Powys, Wales, geboren und studierte am Cardiff College of Art (B.A.) sowie an der Chelsea School of Art (M.A.) in London. Im Anschluss daran ermöglichte ihm das Boise Stipendium der University of London einen Amerikaaufenthalt. Er verbrachte eine längere Zeit in London, New York, Mexiko, Italien und Indien. Seit 1978 wird Grooms Werk auf breiter internationaler Ebene ausgestellt und ist in bedeutenden Sammlungen vertreten (u.a. Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München / Städtische Galerie im Lenbachhaus, München / Stiftung für Konkrete Kunst, Reutlingen / Victoria & Albert Museum, London / National Museum of Wales, Cardiff / MoMA Museum of Modern Art, New York / Philadelphia Art Museum, Philadelphia).
Er lebt und arbeitet in München.
Unsere Ausstellung umfasst neue Ölbilder auf Metall, Leinwand und Holz, Aquarelle und Zeichnungen auf Papier.
Eröffnung am Freitag, 13. Mai 2011, 18-21 Uhr
Ausstellung vom 13. Mai bis 11. Juni 2011:
Mi-Fr 14-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr u.n.V.













