(openPR) ARBEITEN AUF PAPIER -
WORKS ON PAPER
Unsere Gruppenausstellung mit Arbeiten auf Papier von fünf renommierten Künstlern aus Großbritannien und Deutschland zeigt, dass die nicht-illustrative, vom Gegenstandsbezug befreite Malerei weiterhin von großer Präsenz und Aktualität ist.
Rupert Eders (*1968 in Bad Aibling) Arbeiten auf Papier und Leinwand zeugen von einer beständigen Auseinandersetzung mit den Bedingungen und Möglichkeiten der Malerei. Sie lassen sich in lose Gruppen unterteilen, bei denen die malerischen Erfahrungen miteinander verschmelzen und sich in der weiteren Entwicklung zu neuen Bildfindungen verselbständigen. MANHATTAN NOTES ist eine Aquarell-Serie, die im letzten Herbst während einer New York-Reise entstanden ist. Die vielfältigen Blätter zeigen feine Kompositionen aus fließenden Farbflächen und -linien.
Während von den klar definierten, geometrischen Farbflächen in Jon Grooms (*1953 in Powys, Wales) früher Werkphase eine kontrollierte Strenge ausgeht, entwickeln sich seine neueren Arbeiten unter dem Einfluss der Aquarellmalerei in einer direkten und freien Malweise: Die unscharfen Ränder der Farbfelder und die Farbüberlagerungen lassen kommunizierende Beziehungen entstehen, mit denen Groom die Poesie in die Kunst zurückbringt.
Jede der Siebdruckarbeiten, die Christian F. Kintz (*1968 in Freiburg im Breisgau) zwischen 2006 und 2007 gefertigt hat, ist ein Unikat. Der Künstler setzt mehrere verschiedene Farbflächen leicht versetzt übereinander, wobei der Hauptfarbton der jeweiligen Arbeit aus einer Überlagerung der vielen Schichten entsteht. In den schmalen Farbstreifen am Rand wird die Entstehung als Prozess für den Betrachter sichtbar.
Ian McKeever (*1946 in Withernsea, Yorkshire) zählt zu den bedeutendsten britischen Malern seiner Generation. Seine Werke werden regelmäßig in Europa und den Vereinigten Staaten gezeigt und befinden sich in renommierten Sammlungen. McKeever baut seine Arbeiten mit übereinander liegenden, pastosen und transparenten Farbschichten auf. Das Zusammenspiel dieser zahlreichen Überlagerungen ruft Strukturen unterschiedlicher Prägung hervor und lässt auf geheimnisvolle Weise Licht und Transparenz entstehen. Sein Werk umfasst neben den Papierarbeiten auch Fotografien, Prints und vor allem großformatige Öl- und Acrylbilder, die zueinander in Wechselbeziehung stehen.
Ivo Ringes (*1951 in Bonn) Arbeiten sind reich an Struktur und Bewegung. Auf farblich unterteilten oder nahezu monochromen Untergründen setzt der Künstler in mehreren Schichten Pinselstriche, die sich zu einem Liniengeflecht zusammenfügen. Er verlässt dabei die feste, vorweg genommene Vorstellung von einem Bild, um der Wahrnehmung im Augenblick des Entstehens einen Raum zu schaffen. Die Farben und Proportionen geben den Rhythmus eines Bildes an
und erzeugen eine Energie, die sich im Raum entfaltet und für den Betrachter unmittelbar zum physischen Erlebnis wird.
Ausstellung vom 10. bis 30. April 2010:
Di-Fr 14-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr u.n.V.
Besuch der Ausstellung ab 3. Mai nach Vereinbarung.












