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Verkopft – Sechs Positionen zur Gegenwartskunst in Berlin

31.08.200719:35 UhrKunst & Kultur
Bild: Verkopft – Sechs Positionen zur Gegenwartskunst in Berlin
Rupert Eder, o.T., 2005, Aquarell auf Arches Papier, 28 x 18 cm
Rupert Eder, o.T., 2005, Aquarell auf Arches Papier, 28 x 18 cm

(openPR) In dem atmosphärischen Showroom der Modistin Evelin Mauff in Berlin werden begleitend zu den Messen für Gegenwartskunst kleinformatige Bilder, Fotografien und Arbeiten auf Papier gezeigt. Die Künstler/innen unterscheiden sich neben der Wahl des Mediums auch in der Position, die sie innerhalb der zeitgenössischen Kunst einnehmen.



Die Faszination der fotografischen Bilder von ISABELLA BERR liegt in ihrer Unschärfe. Sie lassen den Betrachter im Ungewissen über das Gesehene, denn dieses weicht im fotografischen Ergebnis zurück und bleibt in einer Zwischenwelt anwesend, wodurch sich die Bilder fortwährend im Spannungsfeld von Gegenständlichkeit und Abstraktion bewegen.

JAN DAVIDOFF bereist die Kontinente dieser Welt und legt sich anhand von Fotomaterial ein Reisetagebuch an. Die vielen Eindrücke seiner Fernreisen komponiert er im heimischen Studio wie eine Motivcollage neu und macht sie zum Thema seiner Malerei. In den außereuropäischen Kulturen stößt er einerseits auf die Traditionsverbundenheit des Menschen und andererseits auf seine westliche Orientierung. So liefert häufig die städtisch zivilisierte Umgebung mit Bauten aus Tradition und Moderne den Bildraum, in den schemenhafte, menschliche Konturen oder Straßenfluchten hineingemalt werden.

Die Aquarelle von RUPERT EDER bereiten durch ihre Strahlkraft und Bewegung der Farben ein sinnliches Sehvergnügen. Die akzentuiert eingesetzte Farbigkeit wird teilweise zu intensiven Nuancen gesteigert, die mit zurückhaltenden Farben im Bildraum kontrastieren. Dadurch entsteht ein harmonisches Gefüge von Bewegung und Statik. Formal weisen die Papierarbeiten klare Strukturen auf: Eder variiert die Grundform des Rechtecks mit abgerundeten Winkeln in Größe und farblicher Dichte.

Verschiedene Stoffe mit ihren unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheiten und Farben bilden das Hauptmaterial von HENRIK EIBEN. So überspannen Stoffe in verschiedenen Qualitäten, Farben und Formen den Bildträger, begrenzen und erweitern ihn. Die übereinander gelegten Schichten füllen neben übermalten Bereichen die gesamte Fläche aus. Dieses sensible Materialverständnis wird auch in Eibens collagierten Zeichnungen und vollplastischen Arbeiten evident.

JON GROOMs Aquarelle zeichnen sich formal durch ihre kompositorische Strenge und gezügelte Konstruktion der Rechteckform aus, jedoch kommt die dem Medium innewohnende, kaum steuerbare Eigendynamik hinzu: Das Fließen der wässrigen Farbe ist nur bedingt beeinflussbar, durch das Wasser entstehen lebendige Farbansammlungen, die in Spannung zu der geometrischen Formgebung stehen. Die schimmernden Lasuren bleiben transparent, durch Überlagerungen entstehen neue Farbmischungen.

Die Porträts von BRITTA SCHOPF sind aus vielen Schichten Ölfarbe, vermischt mit Harzen und Pigmenten, gespachtelt. Hauchdünne, vielfältige Lasuren scheinen durch, vermengen sich miteinander und lassen Räumlichkeit und ein changierendes Spiel der Farben entstehen. Die einzelnen Farbschichten scheinen den Bau des Kopfes, angefangen bei der Schädelstruktur, bis hin zu den jeweiligen individuellen Gesichtszügen, mit einer nahezu anatomischen Präzision nachzuvollziehen.

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 26. September 2007 von 18-21 Uhr
Ort: Evelin Mauff Hutdesign, Schönhauser Allee 147a, 10435 Berlin
Ausstellungsdauer: 27. September bis 3. Oktober 2007
Öffnungszeiten: 11-20 Uhr, auch Sa und So

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