(openPR) Der Automobilzulieferer Fehrer präsentiert auf der IAA eine innovative Fertigungstechnologie für faserverstärkte Strukturbauteile. Mit dem Verfahren und dem neuen Faserverbundwerkstoff CFPU (Kohlefaserpolyurethan) können Leichtbau-anwendungen wirtschaftlich in Großserie hergestellt werden. Der Clou: Die Zykluszeiten liegen bei nur 2 Minuten!
Innovative Werkstoffe für Leichtbauanwendungen im Automobil liegen voll im Trend. Neben Aluminium und Optimierungen im Stahl rücken inzwischen vermehrt Faserverbundwerkstoffe auch für Fahrzeugstruktur-Anwendungen in den Fokus der Entwickler. Aus der Luft- und Raumfahrt sind diese faserverstärkten Kunststoffe kaum mehr wegzudenken, in der Automobilindustrie dagegen, ist mit einem breiten Durchbruch in absehbarer Zeit erst dann zu rechnen, wenn diese auch wirtschaftlich in Großserie hergestellt werden können. Derzeit stellen die hohen Material- und Prozesskosten - aufgrund der weitestgehend aufwändigen manuellen Verarbeitung - sowie zu hohe Produktionszeiten eine wirtschaftliche Hürde dar, die einer effizienten Großserienfertigung noch im Wege stehen.
Knackpunkt: Zykluszeit
Momentan ist der Einsatz von Faserverbundwerkstoffen in der Automobilindustrie noch eingeschränkt. Die hohen Prozess- und Zykluszeiten im oberen zweistelligen Minutenbereich sind ein K.O.-Kriterium für die industrielle Fertigung von faserverstärkten Strukturbauteilen. Die Composite-Spezialisten bei Fehrer haben jetzt verfahrenstechnische Lösungen auf Basis kohlefasergefüllter Polyurethan-Hartschäume entwickelt und realisieren damit rekordverdächtige Taktzeiten. Damit wird nun die wirtschaftliche und qualitativ hochwertige Großserienfertigung von Karosserie-Strukturteilen möglich. Mit ihren intelligenten Leichtbaulösungen für die Karosseriestruktur werden die Zykluszeiten auf etwa 2 Minuten minimiert!
Composite Components: Hausaufgaben gemacht
Fehrer verfügt über ein fast 30jähriges Know-how in der Entwicklung und Großserienproduktion von Produkten aus Faserverbundwerkstoffen. Pro Jahr verlassen bis zu sechs Millionen Composite Bauteile die Fehrer Werkshallen. Der Kitzinger Automobilzulieferer hat insbesondere im Interieurbereich immer wieder wegweisende Lösungen in Serie auf den Weg gebracht. Dieses fundierte Wissen – ca. 380 Personenjahre Entwicklungs- und Prozesserfahrung - ist fundierte Basis für den nächsten logischen Schritt hin zu Leichtbaustrukturteilen, auch im Exterieurbereich. Dafür laufen bereits konkrete Gespräche mit verschiedenen Fahrzeugherstellern und Entwicklungspartnern. Schon 2013 wird das erste Großserienbauteil mit dem innovativen Faserverbundwerkstoff CFPU „made by Fehrer“ vom Band laufen.











