(openPR) Jugendbegegnung: Angehende Friseurin Mandy (20) aus Glinde besucht das Pivot Point College Sichuan in Chengdu
Der Koffer ist gepackt und die Aufregung groß: Mandy (20) reist im Oktober 2011 für drei Wochen nach China. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Realschule, lernt sie im zweiten Ausbildungsjahr den Friseurberuf bei Frisör Bötjer am Reetwerder 5 in Hamburg-Bergedorf. Über eine Jugendbegegnung der Beruflichen Schule Burgstraße (W8) in Kooperation mit der „Mobilitätsagentur Arbeit und Leben“ hat sie mit anderen 8 Auszubildenden die Gelegenheit, am Pivot Point College Sichuan, der größten Hair- and Beauty-Make-up-Schule Chinas, einen Einblick in die chinesische Kultur, das chinesische Schul- und Ausbildungssystem sowie den Arbeitsalltag verschiedener Betriebe zu erhalten. Als Abschluss des dreiwöchigen Aufenthaltes werden die Teilnehmer eine Fashion Show organisieren.
Mit acht weiteren Kandidaten wurde Mandy unter 40 Bewerbern ausgewählt. Da der Unterricht in englischer Sprache abgehalten wird, sind gute Englischkenntnisse unverzichtbar. Eine aussagekräftige Bewerbung, natürlich ebenfalls in englisch, hat die Jury überzeugt. „Mein Lehrbetrieb hat mich in der Bewerbungsphase sehr unterstützt“, erzählt sie. Für ihre China-Reise hat ihr Arbeitgeber außerdem eine Woche Bildungsurlaub gewährt. „Das ist eine tolle Chance für Mandy, internationale Erfahrungen zu sammeln“, freut sich Friseurmeisterin Nicole Lau mit ihrer Auszubildenden. Insgesamt durchlaufen zurzeit 5 junge Menschen im Salon Bötjer die Ausbildung zum Friseur oder zur Friseurin. Jeder von ihnen startet mit einem unterschiedlichen Schulabschluss in die Friseurlaufbahn, die facettenreich ist und Perspektiven bietet.
„Wir geben jungen Menschen gerne eine Chance. Bei der Auswahl unserer Auszubildenden steht der Wille etwas zu lernen, der Charakter und die Ausstrahlung für uns an erster Stelle. Ob mit Abitur, Real- oder Hauptschulabschluss ist zweitrangig“, stellt Nicole Lau mit Nachdruck fest. Je nach Schulabschluss besuchen die Auszubildenden die Intensiv-, Basis-, Salon- oder die Plusklasse an der Berufsschule. Neben notwendigem Fachwissen wird das Arbeiten im Team, die Präsentation von Arbeitsergebnissen, die Förderung der Kreativität und die fachkundige und einfühlende Beratung der Kundinnen und Kunden geschult. Im Salon wird die Theorie dann zur Praxis.
Ein Beruf mit Perspektive:
Mandy freut sich auf den Kulturaustausch in China, aber sie weiß bereits heute, wie es nach dem Gesellenbrief in zwei Jahren weitergehen soll: Ihr Traum ist der Meisterbrief und dann einen eigenen Salon zu führen. Andere liebäugeln mit einer Weiterbildung zum Visagisten oder Maskenbildner. Abiturienten haben an der Berufsakademie Hamburg (Elbcampus) mit dem dualen Bachelor-Studium die Möglichkeit, innerhalb von vier Jahren den Gesellenbrief zu erwerben und haben gleichzeitig ihren Bachelor in der Tasche. Die Kombination von betriebswirtschaftlichem und handwerklichem Know-how bietet ihnen beste Karrierechancen als Führungskraft im Mittelstand.
Hier gibt es Informationen zum Friseur-Beruf:
Berufliche Schule Burgstraße
Burgstraße 33
20535 Hamburg
www.w8.hamburg.de
Berufsakademie Hamburg gGmbH
Zum Handwerkszentrum 1
21079 Hamburg
Tel.: (040) 35905-560
Fax: (040) 35905-44560
Email: info(at)ba-hamburg.de
www.ba-hamburg.de
Vereinigte Innungsgeschäftsstelle Hamburg
Holstenwall 12 (Zimmer 513)
20355 Hamburg
Tel.: 040 357446-0
Fax: 040 357446-650
E-Mail: info(at)vig-hh.de
Internet: www.vig-hh.de












