(openPR) Die ekom21, das größte kommunale IT-Dienstleistungsunternehmen in Hessen, lässt eine neuartige und fortschrittliche Lösung für das Einwohnerwesen entwickeln. Hierzu wurde ein europaweites Vergabeverfahren durchgeführt, das die Firma HSH Soft- und Hardware Vertriebs GmbH in Ahrensfelde gewonnen hat; über die Höhe des Vergabewertes wurde Stillschweigen vereinbart. Einen entsprechenden Rahmenvertrag schlossen die Geschäftsführer der ekom21, Bertram Huke und Ulrich Künkel, mit dem HSH-Geschäftsführer Stephan Hauber.
Die ekom21 hat sich zum Ziel gesetzt, eines der modernsten und leistungsfähigsten Einwohnerverfahren zu entwickeln, das den Bedürfnissen der Kommunalverwaltungen und des Gesetzgebers gleichermaßen gerecht wird. Dementsprechend wird die neuartige Softwarelösung drei Rechtsas-pekte berücksichtigen: Das Melderecht, das Pass-/Personalausweisrecht und das Wahlrecht. Außerdem sollen fortschrittlichen Funktionen integriert werden, die den Bürgern ein effizientes eGovernment ermöglichen – also Verwaltungshandlungen bequem von zu Hause über das Internet zu erledigen.
Wegen der Umstellung des Rechenzentrumsbetriebes von Großrechner-technologie auf Serverfarmen soll die derzeit eingesetzte ekom21-Eigenentwicklung PAMELA durch eine weiterentwickelte und dem aktuellen technologischen Stand angepasste Softwarelösung für den Bereich des Einwohnerwesens ersetzt werden. Der Name „PAMELA“ ist ein Akronym und steht für plattformunabhängiges, automatisiertes Melde-, Lohnsteuer- und Ausweisverfahren. Die neue Softwarelösung trägt den Namen ewo21 und wird alle Aufgabenbereiche in einem Einwohnermeldeamt, einschließlich Einwohnermelderegister, Wählerverzeichnis, Pass- und Personalausweisbearbeitung, mit Hilfe aktueller Technologie und modernster Entwicklungswerkzeuge abdecken.
Der Projektplan für die Neuentwicklung sieht vor, dass mit der Programmierung nun im Oktober 2010 begonnen wird und – nach mehreren Teil-schritten – der Echtbetrieb bei den ekom21-Kunden zum 1. Januar 2014 erfolgt.
Damit löst das Unternehmen sein bisher eingesetztes Einwohnermeldeverfahren bei insgesamt 386 Bürgerämtern und Meldebehörden in Hessen ab und migriert die Daten von rund 5,4 Millionen Einwohnern auf die neue Lösung.
Über den Rahmenvertrag hinaus beabsichtigen die ekom21 und HSH eine langfristige strategische Partnerschaft im Segment des Einwohnerwesens.













