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Hilfsmittelversorgung: Festzuschüsse ohne Alternative

17.10.201110:53 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Hilfsmittelversorgung: Festzuschüsse ohne Alternative

(openPR) eurocom und BIV initiieren Studie von Fritz Beske Institut für Gesund-heits-System-Forschung Kiel

Düren, 17. Oktober 2011. Demografischer Wandel, Multimorbidität, steigende Gesundheitsausgaben, steigender Bedarf an medizinischen Angeboten und somit auch an medizinischen Hilfsmitteln: All das sind die Herausforderungen, denen sich das Gesundheitssystem in Deutschland insgesamt und die gesetzliche Krankenversicherung im Speziellen stellen muss. Will man das Angebot an medizinischen Hilfsmitteln auch in Zukunft vorhalten, kommt man nicht daran vorbei, die Finanzierung dieses Bereichs neu zu regeln.

Auf Anregung des Industrieverbandes eurocom und des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV) hat sich daher das Fritz Beske Institut für Gesundheits-System-Forschung mit der Frage befasst, inwiefern die Einführung eines Festzuschusssystems für bestimmte Hilfsmittelgruppen – genauer gesagt für medizinische Kompressionsstrümpfe, Bandagen und Einlagen – einen Beitrag zur Lösung dieses Problems darstellen könnte.

Die Studie mit dem Titel „Festzuschüsse als zukunftsorientiertes Instrument in der Hilfsmittelversorgung“ wurde jetzt in Berlin im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Ergebnis der Studie: Festzuschüsse für Hilfsmittel wie medizinische Kompressionsstrümpfe, Einlagen und Bandagen haben Vorteile für alle Beteiligten. „Die Versicherten erhalten schnellen Zugriff auf Innovationen, für die Hersteller lohnt sich die Weiterentwicklung der Produkte und für die Krankenkassen fallen weniger Bürokratiekosten an“, betonte Professor Beske. Festzuschüsse werden nach Ansicht von Beske zu einem wichtigen Instrument der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden, vor allem auch deshalb, weil seiner Auffassung nach in Zukunft die Einnahmen die Ausgaben bestimm werden.

Den beiden Initiatoren der Studie dankte Professor Beske für ihre Weitsicht und die Tatsache, dass sie sich aktiv damit auseinandersetzten, wie die Versorgung mit medizinischen Hilfsmitteln sichergestellt werden könne.

Die Studie ist als Band 120 in der Schriftenreihe des Instituts für Gesundheits-System-Forschung Kiel erschienen und kann dort gegen eine Schutzgebühr bestellt werden. Nähere Informationen unter www.igsf.de.

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