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Passivhäuser: Grüne Qualität rechnet sich

11.10.201118:08 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Seinen mit Spannung erwarteten Vortrag zum vieldiskutierten Thema Marktfähigkeit von Passivhäusern hielt Dipl.-Ing. Tomislav Karajica (Imvest Projektentwicklung) jüngst auf der Norddeutschen Passivhauskonferenz.

Die besondere Kompetenz in dem Zusammenhang stellte Karajica in seiner Tätigkeit bei dem Hamburger Bauträger Imvest Projektentwicklung in den letzten Jahren eindrucksvoll unter Beweis. Nicht zuletzt wurden hier unter seiner Führung in Hamburg die ersten freifinanzierten Mehrfamilienpassivhäuser realisiert.



Im Zentrum seiner Ausführungen standen neben den ökologischen Aspekten und der anzustrebenden Herauslösung des Immobiliensegmentes aus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, v.a. die Bedingungen und Möglichkeiten eines erfolgreichen Vertriebs von Passivhäusern.

Karajica machte deutlich, dass eine Arbeit aus Überzeugung dabei eine der wichtigsten Voraussetzungen für notwendige Überzeugungsarbeit im Kontext des „Grünen Bauens und Wohnens“ darstellt. Die Marktfähigkeit dieser hocheffizienten Energiespartechnologie hängt maßgeblich von einer verstärkten Sensibilisierung der Wohneigentümer und dem Abbau von unzutreffenden Vorurteilen ab.

„Die Energieeffizienz bei Gebäuden mithilfe von Passivhaustechnologie zu maximieren, gehört zu den mit Abstand dringlichsten Verpflichtungen unserer Zeit, denn hier liegt ein ungeheures Potential, das es so schnell als möglich auszuschöpfen gilt. Dies zu versäumen wäre schlichtweg unverantwortlich und würde kommende Generationen dann vor eine kaum noch zu bewältigende Mammutaufgabe stellen“, so Karajica.

Eine kürzlich erschienene Studie, die Imvest bei dem Berliner Marktforschungsunternehmen Novel Media in Auftrag gegeben hatte, bestätigt die enormen Energiesparpotentiale bei Immobilien. Gemessen am Passivhausstandard könnten deutschlandweit demnach fast 460 Mrd. kWh jährlich eingespart werden, was etwa ein Fünftel der insgesamt in der Bundesrepublik aufgewendeten Energie wäre.

Die im Vortrag aufgezeigten Hauptprobleme, die das Engagement in diesem Sektor betreffen, sind in erster Linie die mangelnde Bekanntheit der vorhandenen Möglichkeiten in der Bevölkerung und die oft leider noch zu geringe Wertschätzung von eigenverantwortlichem Umweltschutz. Darüber hinaus spielen auch der Bezeichnungsdschungel im Kontext des energetischen Bauens und eine vielenorts zu beobachtende Verunsicherung der Baubranche bei der Umstellung auf „grün“ eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Von besonderem Interesse war für die anwesenden Fachleute schließlich die Vorstellung des bei Imvest speziell für Passivhäuser entwickelten und in der Praxis bewährten Vertriebskonzeptes. Entscheidend ist hierbei die gezielte und vertrauensbildende Kommunikation über diverse Kanäle: Vom Einsatz interner und externer Broschüren, die das Prinzip Passivhaus durch eine vereinfachende Darstellung für Laien greifbar machen, über unabdingbare persönliche Gespräche, welche qualifizierende Schulungen der Vertriebsmitarbeiter durch Ingenieure und ausführende Gewerke voraussetzen, bis hin zur Einbindung von Erfahrungsberichten und Besuche in bereits bewohnten Passivhausobjekten, wo Interessenten positive Erfahrungen aus erster Hand vermittelt bekommen.

Große Bedeutung kommt dabei einem umfassenden Monitoring und der qualitativen Auswertung der gesammelten Informationen seitens der verantwortlichen Bauträger zu. Nur wer die Fragen und Problemstellungen im Kontext der innovativen Bautechnik kennt, kann auf potentielle Kunden optimal zugehen und bestehende Vorbehalte ggf. ausräumen.

„Neue Konzepte müssen immer zunächst von Vorreitern etabliert werden, damit die breite Masse dann nachzieht. Entscheidend ist, dass die energetische Erneuerung des Gebäudebestandes jetzt sofort an Fahrt aufnimmt, damit die Energiewende in Deutschland gelingen kann“, so das Resumé von Tomislav Karajica.

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