(openPR) Am 15. Oktober findet im Studio für Orientalischen Tanz an der Blauenstrasse 55 in Basel von 15.30h bis 19.30h ein Einführungsworkshop statt für Orientalischen Tanz mit der Tanzlehrerin Samara Eva Panser, die diesen Tanz als den „schönsten und gesündesten Tanz“ bezeichnet. Auch am 2., 9. und 23. November findet von 19.45h – 21.45h ein Einführungskurs statt.
Das Thema der Entstehung von Gesundheit (Salutogenese) verweist auf ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, in welchem sich physiologische, psychologische, medizinische, soziologische und philosophische Fragen und deren Verknüpfung stellen.
Antonovsky und weitere AutorInnen aus dem Gesundheitsförderungsbereich (Eckehard Schiffer, Alexa Franke, Theodor Dierk Petzold u.a.) bezeichnen Gesundheit als dynamischen Prozess auf einem Gesundheits – Krankheits – Kontinuum; sie gehen davon aus, dass jeder Mensch sich irgendwo auf dem Kontinuum befindet und es Faktoren gibt, die generellen Widerstandsressourcen (Generalized Resistance Resources oder GRRs) respektive heilsame Faktoren (salutary factors), die dem Menschen den Weg in Richtung Gesundheit ebnen. Was haben diese generellen Widerstandsfaktoren, die zu einem Kohärenzgefühl (sense of coherence, SOC), führen gemeinsam? Sie verbessern die persönlichen Möglichkeiten der sinnvollen Lebensbewältigung, indem dadurch die Befähigung erwächst, angemessene Coping-Strategien anzuwenden und Ressourcen zu aktivieren,um Lebensaufgaben zu lösen und mit Stressoren umzugehen, so dass der Mensch nicht in einem andauerndem gesundheitsschädigendem Stresszustand verbleibt.
Das Kohärenzgefühl, das Gefühl des inneren und äusseren Zusammenhangs, der starken emotionalen Sicherheit (eine sinnvolle Zukunft zu haben, das Leben gut bewältigen zu können) in Bezug auf die eigene Person ist keine in der Kindheit erworbene und damit feststehende Grösse, sondern auch im Erwachsenenalter positiv beeinflussbar. Es entsteht durch Beständigkeit und Verlass in sozialen Beziehungen. Ein ausgeprägtes Kohärenzgefühl führt dazu, dass der Mensch sich im Gesundheits-Krankheits-Kontinuum in Richtung des Gesundheitspols bewegen kann, da er dank des SOC gute Coping-Strategien entwickeln kann, um seine Lebensaufgaben zu lösen.
Was hat dies alles mit dem Orientalischen Bauchtanz zu tun? Die heilsamen Faktoren, die zur Gesundheit führen, sind das Gefühl der Verstehbarkeit (sense of comprehensibility), das Gefühl der Handhabbarkeit (sense of manageability) sowie das Gefühl der Sinnhaftigkeit (sense of meaningfulness). In einem methodisch-didaktisch gut geführten orientalischem Tanzunterricht kann sich die Tanzfrau die bis anhin unbekannten Figuren, Bewegungen, Schrittfolgen und Tänze mental und mit allen Sinnen gut einprägen und lernen. Das Gefühl der Sinnhaftigkeit im persönlichen und grösseren Rahmen kann durch die Freude auf das Mittanzen in einer emotional stimmigen Gruppe entstehen, in der Fragen und Fehler machen erlaubt sind, in der auf neuartige Weise etwas für Gesundheit, Beweglichkeit und Fitness getan wird und
sich nebenbei (tänzerische und weitere) Kenntnisse einer anderen Kultur angeeignet werden, was zur globalen Verständigung beitragen kann.












